Debian 13 Trixie

Debian aktualisiert Release Plan für »Trixie«

Debian 13 »Trixie« ist die im Sommer erwartete nächste Veröffentlichung der beliebten Distribution für Server und Desktop. Während bereits länger klar war, dass die Position des Standard-Desktops von GNOME 48 besetzt werden würde, waren die Pläne für KDE Plasma bisher weniger eindeutig.

Release Plan aktualisiert

Das ändert sich nun mit einem aktualisierten Release-Plan in Sachen QT und KDE. Dieser besagt, das die Debian-Entwickler folgende Versionen mit Debian 13 ausliefern möchten:

  • für Qt 6: 6.8.2
  • für Qt 5: 5.15.15
  • KDE Frameworks 6 : 6.12
  • KDE Frameworks 5 : 5.115
  • Plasma 6.3.5
  • Gear 24.12.3 (zusätzlich einige Pakete aus Gear 25.04, die keine Transition der Bibliotheken erfordern)

Qt 5 noch an Bord

Aus Gründen der Rückwärtskompatibilität werden Teile von Qt 5.15.15 und Frameworks 5.115 mit Debian 13 ausgeliefert. Es wird darüber hinaus aber keine dualen Qt5/Qt6-Builds von Bibliotheken außerhalb von KDE Frameworks geben.

Gute Aussicht auf Erfolg

Bei Plasma ist der derzeitige Stand bei v6.3.2. Die ausstehenden Versionen 6.3.3, 6.3.4 und 6.3.5 sollen jeweils kurz vor den noch ausstehenden drei Phasen des Freeze hochgeladen werden. Demnach darf mit v6.3.3 in Unstable in den nächsten Tagen gerechnet werden, denn der Transition & Toolchain Freeze soll am 15. März einsetzen. Knapp wird es für Plasma 6.5.3, das von KDE am 6. Mai freigegeben wird, während der Hard Freeze bereits am 15. Mai einsetzt. Allerdings erhalten die Debian-Entwickler die Tarballs meist bereits einige Tage vor dem offiziellen Release.

Für KDE-Anwender in Debian Stable wird die Veröffentlichung von Debian 13 ein großer Sprung. Sie erhalten ein Update von Plasma 5.27.5 direkt auf Plasma 6.3.5, einer guten und stabilen Basis für die nächsten zwei Jahre. Debian hat mit den Veröffentlichungen der letzten Jahre mehr Wert auf die Aktualität der Desktops gelegt und damit für viele Anwender zusätzlich an Relevanz gewonnen. Debian 13 »Trixie« schickt sich an, ein weiteres großartiges Release zu werden.

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34 Kommentare

  1. Ich finde es bemerkenswert, dass Debian versucht, aktuelle Desktops einzubinden. Betonung liegt auf “versucht”.

    Aus meiner Erfahrung mit Debian 12 habe ich sehr große Zweifel an den Bemühungen, denn der KDE-Release wird nur wenige Wochen unterstützt – andererseits Debian würde auch keine (Bugfix)-Releases annehmen. D.h. Nutzende sitzen auf dem Trockenen.
    Bei v12 war es 5.27.5, das nie auf 5.27.11 gehoben wurde – nicht mal in den Backports. Und so blieben viele Probleme wie die Zusammenarbeit mit Pipewire und Wayland und damit eine erhebliche Einschränkung in der Sicherheit. 😰

    Ich wünsche Debian alles Gute, aber sie sollten KDE aus dem stable Release streichen (und GNOME auch) oder das Management der Paketversionen überdenken. Xfce und Mate sind langsam genug, dass es für ein LTS reicht.

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    1. Ich sehe das etwas anders. Bei KDE kenne ich mich nicht aus, kann aber deine Bedenken verstehen. Was GNOME angeht, so halte ich diesen Versions Sprung auch für gewagt. Das ist ein Ambitioniertes Ziel von Debian und sehr mutig. Kann aber funktionieren und dann wäre das mega. In Bookworm haben sie das super hin bekommen. Ich würde mich freuen, wenn das funktioniert. Damit hättest du eine stable Distribution die zumindest ein recht aktuelles GNOME hat. Ob das Debian wirklich gelingen kann …ich lasse mich überraschen, drücke aber die Daumen.

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      1. Aber bei GNOME hast du das selbe Problem: nicht-LTS-Version auf LTS-System. D.h. keine Updates! (Und wie bereits geschrieben: Debian würde sie sowieso nicht akzeptieren.) Willst du wirklich ein GNOME-System ohne Updates benutzen?

        In 2025 sind LTS-Desktop-Systeme keine gute Wahl mehr – weder für Distributoren noch für Nutzende. Die Entwicklung ist zu schnell (das darf man jetzt gut oder schlecht finden). Debian täte gut daran, das zu akzeptieren und bspw. das Basis-System gleich zu lassen (also Kernel, glibc,…) und die Desktop-Apps als rolling zu ziehen oder gleich zu streichen und Nutzenden standardmäßig Flatpak darzureichen.

        “Fun” fact: üblicherweise kommt ja alle ~2.5 Jahr eine neue Debian-Version raus, die LTS-Linux-Kernel werden aber nur noch 2 Jahre unterstützt – d.h. es fehlt bis zu 1/2 Jahr Updates. Debian MUSS also den Kernel updaten, warum dann nicht den Rest?

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        1. Ich verstehe was du sagst und denke, dass ist nicht falsch wie du das beschreibst. Wahrscheinlich ein Dilemma in dem Debian steckt.
          Ehrlich gesagt, bemerke ich so etwas gar nicht wirklich, da ich das System nur benutze, mir aber wenig Gedanken über den Unterbau mache, so lange eben alles funktioniert. Das hat es die letzten 20 – 25 Jahre für mich mit Debian.
          Das ihr Release System immer wieder in Diskussion steht, ist auch normal und das sie sich etwas lethargiesch bewegen, ist auch nicht neu😉. Gut oder schlecht, funktioniert aber für viele hervorragend.
          Mag sein, dass sie sich Gedanken machen und auch einen Schritt weiter gehen müssen.
          Das verdeutlicht deine Darstellung ja, allerdings bin ich zu weit weg von diesen Themen um mir nur annähernd ein Urteil darüber erlauben zu können.
          Danke für deinen Ausblick.

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          1. Ich dachte Debian macht es ähnlich wie Ubuntu. Alle Bugfix Releases kommen aufjedenfall rein und drüber hinnaus mit eigenen Fehlerkorrekturen und Backports. (Ubuntu 22.04 ist bei Gnome 42.9). Gerade bei 48, wo ziemlich viel neues kommt. Das ist jetzt ein kleiner Dämpfer irgendwie. Ich glaube dann bleibe ich lieber doch bei Fedora.

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  2. Ich kann hier nur zustimmen bzgl. der sinnlosen und unverschämten Kommentaren von Herrn Mustermann.
    Er pöbelt meistens nur herum ohne einen wirklich sinnvollen content zu liefern.
    Das muss doch mal ein Ende haben!
    Engstirnig, intolerant, …so jemanden braucht kein Forum/Blog.
    Dafür finde ich diesen Blog zu wertvoll.
    Die tolle und wichtige, sowie wertvolle Arbeit von Projekten zu torpedieren und nieder zu machen und null Respekt und Wertschätzung zu zeigen, ist inakzeptabel.
    Ich freue mich jedenfalls auf Trixie. Vielen Dank an das Debian Team und an euch für die tolle Berichterstattung.

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  3. Mir gruselt es etwas vor dem LinuxNews-Server Upgrade auf Trixie. Es ändert sich einiges an dem Konfigurationsaufbau von NGINX und MariaDB spielt auch etwas anders. Mal sehen wie krass die Explosion wird.

    Zugutehalten muss man, dass 11 auf 12 KEINE Nacharbeiten erfordert hat. Alle 4 Jahre schrauben sollte wohl um Rahmen des Vertretbaren sein 😀

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    1. Das ist halt der Nachteil von “stabilen” Distributionen. Mit einem 6-monatigen Update-Zyklus, oder gar der Entkoppelung von System und Anwendungen durch Container, lässt sich das nämlich auch auf mehrere, dafür aber kleinere Upgrades verteilen.

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    1. Wahrscheinlich ist meine Reaktion genau das was mit solchen Kommentaren bezweckt wird, aber nach einigem tiefen durch schnaufen schaffe ich es nicht, nicht zu antworten. Ich nutze seit den 90ern Linux und mittlerweile auch auf allen meinen Audio Produktionsrechnern. Habe mich aus Gründen der Pflegeleichtigkeit für diesen Zweck für Debian entschieden. Dass ich hier als “anspruchsloser Pöpel” bezeichnet werde ist die Sache vom Kommentator, aber dass ich diesen hier nicht blocken kann und ich mir diese Frechheiten ansehen muss bringt mich nun dazu diesen Blog nicht mehr weiter zu verfolgen. Vielen Dank an die Macher, aber leider kann ich damit nicht umgehen. Ich gehe auch nicht in Wirtshäuser wo mich die anderen Gäste blöd anmachen.

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              1. Vielen Dank dafür, finde ich gut dass Du das machen willst. Die Macher von Linuxnews hatten uns ja gebeten mit unseren Kommentaren etwas aufzupassen, damit sie die Kommentarfunktion weiterhin anbieten können ohne zu viel Aufwand betreiben zu müssen. Vielleicht wäre es eine Lösung die Kommentarfunktion erst über einen Button sichtbar zu machen, so wie bei manchen Tageszeitungen. Dann wären neue Leser auch erst einmal vor unseren Ergüssen geschützt. Mir ging es nicht in erster Linie um deinen Post und eine Entschuldigung dafür, habe ich auch nicht so geschrieben. Gefreut habe ich mich trotzdem, da es unerwartet kam. Kann und will niemanden vorschreiben was er zu sagen hat, egal ob es mir gefällt oder nicht. Konnte meine Reaktion darauf leider nicht unterdrücken, warum auch immer. Trotzdem, da das hier alles super öffentlich ist haben wir Verantwortung der wir mmn. gerecht werden sollten. Das ist hier kein Forum……..

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        1. Ich möchte hier niemandem zu nahe treten oder beleidigen. Das liegt mir total fern. Allerdings fütterst du ihn indirekt mit dem Liken, da er dann glaubt, dass ist toll was er da von sich gibt. Genau das sollte mMn nicht passieren hier zu bestärken.

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