Auf der KDE-Mailingliste erschien vor 2 Tagen ein Beitrag, der informierte, dass KDEs Fenstermanager und Compositor KWin in zwei Komponenten kwin_wayland und kwin_x11 aufgeteilt wurde. Der Code ist zwar getrennt, aber beide Komponenten können gemeinsam installiert werden, sodass ein Wechsel von Wayland zu X11 und zurück weiterhin gewährleistet bleibt, sofern die Distributionen beide Komponenten anbieten.
Wo KWin draufsteht, ist Wayland drin
Wenn in Zukunft von KWin die Rede ist, so ist kwin_wayland gemeint, auch der Paketname soll kwin lauten. Die KWin-Entwickler planen, den KWin_X11-Code bis zur Veröffentlichung von Plasma 7 weiter zu unterstützen. Allerdings ist nicht mit neuen oder von Wayland portierten Funktionen zu rechnen. Immerhin wurde der Feature-Freeze für KWin_X11 bereits 2018 eingeführt, als Martin Gräßlin noch Maintainer war. Die Rückportierung beschränkt sich auf die Beseitigung von Fehlern und Sicherheitsproblemen. Weitere Einzelheiten zur Aufteilung will Entwickler Vlad Zahorodnii in einem separaten Blogpost nachreichen.

Mit verschlankter Codebasis müsste Plasma mit kwin dann ein wenig reagibler werden. Bin gespannt ob man das dann auch subjektiv merkt.
Vielleicht eine blöde Frage, aber kann man Wayland einfach ausprobieren uns ggf. zurückwechseln ohne alles neu zu machen? Insbesondere als Linux Neuling
System ist Tuxedo OS.
Besten Dank.
Ja, das geht, Du kannst zwischen X11 und Wayland bei der Anmeldung unten links die Arbeitsflächensitzung ändern.
Danke schön. Wird adap ausprobiert.
Kurze Rückmeldung, der Tipp war klasse.
Bein ersten Ausprobieren lief alles prima mit Plasma, sogar ein Darstellungsproblem war gelöste. Später erhielt ich nur einen dunklen Bildschirm, also zurück zu X11.
Ja, das geht bei mir (EndeavourOS mit KDE) hervorragend. Ist auch die einzige Möglichkeit die ich gefunden habe, per selbstdefiniertem Shortcut die Bildschirmauflösung umzuschalten.
Viele Grüße, der Andi