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Debian 12 »Bookworm«: Bitte derzeit keine Upgrades!

Eigentlich sollte Debian 12 »Bookworm« gestern sein drittes Point-Release bekommen. Aufgrund eines Bugs in Kernel 6.1.64-1 wurde die Aktualisierung auf Debian 12.3 zunächst verschoben. Zudem geht an die Anwender von Debian Stable und seinen Derivaten die dringende Bitte, derzeit keine Upgrades durchzuführen.

Linux 6.1.64-1

Der in Linux 6.1.64-1 gefundene Fehler kann unter Umständen zu Datenverlust bei Systemen führen, die ext4 als Dateisystem nutzen. In dem entsprechenden Bugreport wird der Fehler als grave klassifiziert. Mittlerweile ist der Fehler upstream in Linux 6.1.66-1 behoben, aber derzeit ist der neue Kernel noch nicht in Debian Stable angekommen.

Keine Upgrades

Anwender werden dringend gebeten, zu diesem Zeitpunkt keine Upgrades durchzuführen, da dabei derzeit Linux 6.1.64-1 installiert werden würde. Die Entwickler arbeiten weiterhin an der Veröffentlichung von Debian 12.3, das vermutlich mit Kernel 6.1.66-1 im Tagesverlauf freigegeben wird.

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15 Kommentare

  1. Der Fehler scheint zumindest seit heute Abend behoben zu sein.
    Ich konnte u.A. meine Aktualisierung auf Kernel 6.1.66-1 nun sauber durchführen:

    [CODE]2023-12-10 19:53:28 upgrade linux-libc-dev:amd64 6.1.64-1 6.1.66-1

    2023-12-10 19:53:28 upgrade linux-image-amd64:amd64 6.1.55-1 6.1.66-1

    2023-12-10 19:53:24 upgrade linux-headers-amd64:amd64 6.1.64-1 6.1.66-1

    2023-12-10 19:53:24 install linux-image-6.1.0-15-amd64:amd64 <none> 6.1.66-1

    2023-12-10 19:53:22 upgrade linux-kbuild-6.1:amd64 6.1.64-1 6.1.66-1

    2023-12-10 19:53:22 install linux-headers-6.1.0-15-amd64:amd64 <none> 6.1.66-1

    2023-12-10 19:53:19 upgrade linux-compiler-gcc-12-x86:amd64 6.1.64-1 6.1.66-1

    2023-12-10 19:53:19 install linux-headers-6.1.0-15-common:all <none> 6.1.66-[/CODE]

    Um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich den Rechner neu gestartet. Läuft:-)

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  2. Gerade das Upgrade gefahren. Und erst dann die News gelesen. Die eine Stunde mit dem besagten Kernel scheint aber meinen System nichts angetan zu haben.
    Jetzt denke ich ich natürlich das der Crash in einer meiner VMs mit dem Kernel zu tun hatte. Da hatte ich mir nur nicht viel Gedanken gemacht und bin auf den letzten Wiederherstellungspunkt gegangen. Okay Kernel wieder deinstalliert

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  3. Was richtig klasse ist für alle GNOME User: Der automatische Aktualisierungsdienst. Den habe ich dann erst einmal auf allen Rechnern ausgeschaltet und hoffe, dass nicht doch irgendwo etwas durchgelaufen ist. Erster Check auf meinem Rechner: 6.1.0-13-amd64
    Puh, Glück gehabt!

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  4. Ich habs gestern leider auch durchgeführt. Ich starte heute erstmal mit dem älteren Kernel, aber ein blödes Gefühl wegen des Restrisikos von gestern Abend bleibt. Ich frage mich, ob man prüfen solle, ob was kaputt gegangen ist, aber vermutlich geht das garnicht so einfach.

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      1. Ja, war garnicht nötig. Mir war noch eingefallen, dass es ja wohl keine Live-Updates bei mir gibt und ich hatte garnicht mit dem kaputten Kernel gestartet. Ich hatte gestern Abend geupdated, runterfahren, heute morgen gleich mit älterem Kernel per GRUB-Bootmenü hochgefahren. Also in meinem Fall nochmal Glück gehabt.

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