Fedora

Fedora 45 um eine weitere Woche verschoben

Die Veröffentlichung von Fedora 45 verzögert sich erneut. Nachdem bereits der ursprünglich für den 20. Oktober vorgesehene Termin nicht eingehalten werden konnte, hat das Fedora-Projekt bei seinem zweiten Go/No-Go-Meeting am gestrigen 22. Oktober auch dem Ausweichtermin am 27. Oktober eine Absage erteilt. Als neuer Veröffentlichungstermin ist nun der 3. November vorgesehen.

Mehrere Release-Blocker

Während bei der ersten Verschiebung noch ein rechtzeitig bereitgestellter Release Candidate fehlte, sind dieses Mal mehrere als kritisch eingestufte Fehler (Release Blocker) für die Entscheidung verantwortlich. Diese müssen behoben sein, bevor Fedora 45 freigegeben werden kann.

Zu den derzeit bestätigten Problemen gehört unter anderem ein Fehler in KDE Plasma Discover, der dazu führt, dass veraltete RPM-Pakete aus den Paketquellen von Fedora 44 installiert werden. Auch bei der Speicherverwaltung gibt es Schwierigkeiten: Nach einem Upgrade auf Fedora 45 kann die automatische Aktivierung von LVM-Volumes fehlschlagen, wenn diese auf einem mit LUKS verschlüsselten Datenträger liegen.

Weitere Hindernisse betreffen ein zu großes Installationsabbild der Server-Edition für AArch64 sowie ein erforderliches Update zur Behebung von Problemen im Zusammenhang mit kompromitierten Schlüsseln bei der Zertifizierungsstelle eMudhra. Darüber hinaus werden drei weitere mögliche Release-Blocker untersucht. Dabei geht es um die Netzwerkkonfiguration während der Installation sowie um Startprobleme bei verschlüsselten Stratis-Speicherpools.

Nächster Termin: 3. November

Ob Fedora 45 tatsächlich am 3. November erscheint, entscheidet sich beim nächsten Go/No-Go-Meeting am 29. Oktober. Bis dahin müssen die Entwickler die kritischen Fehler beseitigen und die korrigierten Pakete erfolgreich testen. Fedora 45 bringt unter anderem GNOME 51, KDE Plasma 6.7 und zahlreiche Aktualisierungen der Systemkomponenten mit. Die Betaversion steht bereits seit Mitte September zum Testen bereit.

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