GNOME verschärft KI-Regeln für Shell-Erweiterungen

Das GNOME-Projekt reagiert mit einer Verschärfung der Richtlinien für Shell-Erweiterungen auf die zunehmende Einreichung von KI-generierten Erweiterungen, die große Mengen an unnötigem Code beinhalten. Javad Rahmatzadeh als Reviewer von neu eingereichten GNOME-Erweiterungen schreibt, dass er an manchen Tagen mehr als 15.000 Zeilen Code überprüft, darunter Pakete, die viele Probleme und unnötigen Code enthalten und somit eine längere Überprüfungszeit benötigen. Selbst Antworten auf Nachfragen von Rahmatzadeh waren teilweise KI-generiert.

Neue Richtlinie

Deshalb hat GNOME seine Extensions Review Guidelines durch eine neue Richtlinie ergänzt, durch die Beiträge mit unnötigem Code oder inkonsistentem Code-Stil, die darauf hindeuten, dass sie von einer KI generiert wurden, abgelehnt werden. Das bedeutet nicht, dass KI nicht zum Lernen oder zur Behebung einzelner Probleme im Code eingesetzt werden kann. Das Erstellen ganzer Erweiterungen mittels KI minimiert allerdings künftig die Chancen, dass diese angenommen werden. Ein Beispiel für solch überflüssigen Code liefert Rahmatzadeh im GNOME Blog.

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3 Kommentare

    1. Nicht den Bordingenieur, höchstens den Navigator!
      Aber nein, Autopiloten, auch in der Schiffahrt, gibt es schon lange bevor überhaupt das Kürzel KI (in der heutigen Form) geboren war.
      Hingegen die Fähigkeit, daß ein Flugzeug selbsttätig landen kann – im Notfall durch Knopfdruck eines Passagiers ausgelöst, weil der Pilot ausgefallen ist – das hat schon eher einen “Geruch” von KI.

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