GSConnect v56

GSConnect unterstützt GNOME 45

KDE Connect ist eine der Vorzeigeanwendungen von KDE. Sie dient der Verbindung von Desktop und mobilen Geräten, vorrangig Android. Bereits seit 2018 gibt es mit GSConnect die Umsetzung in die Welt der GNOME-Shell in Form einer GNOME-Erweiterung.

KDE Connect ist Teil des Plasma Desktop und sorgt für die Verbindung von Desktop und Android. Einige der Funktionen, die KDE Connect bietet, sind:

  • Weiterleitung von Benachrichtigungen vom Telefon zum Desktop
  • Anhalten von Videos oder Musik auf dem Desktop bei Anruf
  • Austausch von Dateien zwischen Desktop und Mobilgerät oder zwischen Desktops
  • Medien-Fernbedienung für Medien auf dem Desktop am Telefon
  • Wechselseitige Verwendung der Zwischenablage zwischen Mobilgerät und Desktop
  • SMS am Desktop beantworten

GSConnect v56

Gerade ist GSConnect v56 erschienen. Die wichtigste Funktion dieser Version der Erweiterung ist die Unterstützung von GNOME 45. Die neue Version funktioniert auch nur dort, ältere Versionen zur Verwendung mit vergangenen GNOME-Versionen sind weiterhin verfügbar. Es wurden zudem eine Menge Fehler beseitigt und kleine Verbesserungen vorgenommen. So unterstützt GSConnect unter Wayland nun auch die Kommandozeile. Einige veraltete Plug-ins wurden entfernt.

Weitere unterstützte Plattformen

Weitere GTK-basierte Desktop-Umgebungen wie Xfce, Budgie, Cinnamon oder MATE werden von Valent unterstützt. Auch für Windows wurde KDE Connect umgesetzt. Eine Umsetzung für iOS existiert zwar, unterstützt aber aufgrund von Apples Limitierungen nicht den gesamten Funktionsumfang. Für Sailfish steht Sailfish Connect bereit.

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10 Kommentare

  1. Ja genau deswegen verstehe ich immer nicht, warum sich Plasma da immer so feiern laesst. Dafuer gibts meiner Meinung nach keinen Grund, denn die kochen auch nur mit Wasser und ausserhalb von plasma wird nicht geschlafen.
    Es gibt meines Wissens min 10 alternativen fuer Linux zu gsconnect, kdeconnect.

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    1. Wo lässt “Plasma” sich dafür denn “immer so feiern”?
      Dazu kommt, dass GSConnect nur die Oberfläche bietet, die Technik inkl Smartphone-Seite ist weiterhin KDE Connect.
      Davon abgesehen gibt es natürlich auch noch ein oder zwei ähnliche Alternativen (über 10 wäre ich schon sehr verwundert, lasse mich aber gerne eines besseren belehren), die aber bei meiner letzten Recherche (die zugegeben schon etwas länger her ist) nicht mal 10% des Feature-Umfangs von KDE Connect zu bieten haben.

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        1. Das merkt man 😉
          In den ersten 20 Ergebnissen sind nur Join und Soduto ansatzweise mit KDE Connect vergleichbar. Zwar (dem Anschein nach) schon deutlich “kompletter” als bei meiner letzten Rundschau, aber immer noch deutlich hinter KDE Connect. Zorin Connect gibt es auch noch, das ist aber auch “nur” ein KDE Connect Fork.

          Klar, für einzelne Aspekte wie Dateiübertragung oder Notifications gibt es mehrere Insellösungen.

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          1. Ja klar, ich nutze soetwas ja nicht, hab auch kein smartphone (wueste nicht zu was).
            Deswegen schaue ich evtl. etwas nuechterner auf so etwas. 🙂
            Wenn ich eine Loesung fuer etwas brauche suche ich in der grossen LinuxWelt und ggf. passe ich mir das dann so an, wie ichs haben will.

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          2. …ist aber auch “nur” ein KDE Connect Fork… wann forkt man etwas? Richtig, wenn man es fuer seine Belange verbessern will, oder man mit etwas unzufrieden ist wie es ist, genau dann macht man einen Fork.

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            1. Es ist völlig OK, dass Zorin das Forkt, das “nur” war nicht unbedingt abwertend gemeint. Das sollte nur verdeutlichen, dass KDE Connect eben bisher wirklich der “Goldstandard” ist, auch wenn du es als unbegründet feiern lassen empfindest 😉

              Generell ist Zorin halt sehr auf ihr Branding bedacht, daher ist der Fork irgendwo verständlich. Wenn man sich allerdings die Commit-Historie anschaut kann man durchaus anfangen, darüber zu diskutieren, was ein “richtiger” Fork ist und ob hier tatsächlich irgendwas geändert wird, weil man etwas verbessern will oder mit etwas unzufrieden ist oder ob es nicht doch einfach nur ums Branding geht.
              Auch das ist zwar legal bis legitim, hat in meinen Augen aber eben durchaus ein Gschmäckle in Richtung “mit fremden Federn schmücken”…

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              1. Zorin forkt alles von GNOME, also auch GSConnect und die KDE-Connect App für Smartphone, Arc-Menü,Dash2Panel uvm. aber stark gekürzt oder hinter der Pro-Version erst im vollem Umfang nutzbar. Absolut pointless dieses OS.

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