NitroPhone 10a

Günstiger Einstieg: NitroPhone 10a mit GrapheneOS

Nitrokey stellt derzeit das NitroPhone 10a vor, das neue Einstiegsmodell der NitroPhone-Reihe. Es basiert auf dem Google Pixel 10a und kombiniert dessen Hardware mit dem ohne Google-Dienste, Tracker oder Cloud-Zwang ausgelieferten GrapheneOS als vorinstalliertem Betriebssystem.

Spezifikation

Das Gerät wird von Googles Tensor-G4-Prozessor mit bis zu 3,1 GHz angetrieben und verfügt über 8 GB RAM sowie 128 oder 256 GB Speicher. Der Titan-M2-Sicherheitschip sorgt für zusätzlichen hardwareseitigen Schutz. Das 6,3-Zoll-OLED-Display löst mit 1080 × 2424 Pixeln bei 422 ppi auf und unterstützt 120 Hz. Der Fingerabdrucksensor sitzt unter dem Display. Für Verbindungen nach draußen sind Wi-Fi 6E, Bluetooth 6, NFC sowie 5G an Bord; das Gerät unterstützt eine Nano-SIM und eine eSIM. Mit 183 Gramm und einer flachen Rückseite ohne hervorstehende Erhebungen für die Kamera soll es angenehm in der Hand liegen. Softwareupdates sichert Google für mindestens sieben Jahre zu.

Gehärtete Software

GrapheneOS bietet gehärteten Schutz gegen Schadsoftware und Exploits, unterstützt aber gleichzeitig volle Android-Kompatibilität. Wer noch mehr physische Sicherheit benötigt, kann das NitroPhone 10a optional ohne Mikrofone und Kameras bestellen. Für Unternehmen bietet Nitrokey zudem Mobile Device Management an.

Der reguläre Preis liegt bei 599 Euro. Bis zum 25. Juni 2026 gilt ein Einführungsrabatt von 10 Prozent, womit das Gerät im Nitrokey-Shop für 539,10 Euro erhältlich ist.

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29 Kommentare

  1. Der reguläre Preis für diese Phones ist viel zu hoch. Die Geräte werden bestellt, geflasht (5 Min) und wieder versendet. Der Flashvorgang bedarf keiner speziellen IT-Ausbildung und die Software (GrapheneOS) wird nicht von diesen Personen verwaltet. Sie laden sie nur von der offiziellen Seite runter. Dafür 200€ zu verlangen ist blanker Wucher. Auch die Garantie rechtfertigt nicht diesen Preis, da sie dort, wo sie das Gerät erworben haben (vermutlich Media Markt o.ä.) selbst Garantie bekommen. Aber lasst euch ruhig das Geld aus der Tasche ziehen.

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    1. Die Firma Nitrokey muss Miete und Gehälter und alles, was eine Firma ausmacht, bezahlen. Insofern finde ich deine Argumentation nicht zielführend. Nicht jeder kann ein Betriebssystem auf ein Smartphone aufspielen. Wer das kann, soll es unbedingt tun. Das NitroPhone verhilft auch Menschen, die nicht technikaffin sind, zu einem die Privatsphäre achtenden Smartphone.

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      1. Ach so… Muss jemand, der z.B. ein Display oder einen Akku tauscht, keine Miete, Gehälter etc. bezahlen? Ich denke schon. Trotzdem nimmt er für diese Dienstleistung keine 200€, nur für die reine Arbeitszeit. Obwohl diese noch anspruchsvoller ist und er ein Gerät direkt vom Kunden nekommt. Macht er dieses kaputt, hat er definitiv mehr zu verlieren, als die Betreiber von Niteo Key, denen das Gerät in diesem Moment nich selbst gehört.
        Auch die Argumentation, da sitzen IT-Spezialisten lasse ich nicht gelten. Wer für diese Arbeit Spezialisten einstellt, kalkuliert falsch, denn diese sind dazu nicht nötig. Solche Leute findest du wie Sand am Meer in jedem Forum, ohne dass sie eine spezielle Ausbildung haben.

        Ich bleibe dabei, es ist Wucher!

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        1. Auch die Argumentation, da sitzen IT-Spezialisten lasse ich nicht gelten.

          Da hast du was falsch gelesen. Ich sprach von Nutzern, die von ihren technischen Fertigkeiten her nicht in der Lage sind, GrapheneOS auf ein Smartphone aufzuspielen und nicht von IT-Spezialisten bei Nitrokey.

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              1. Dienstleistung ist Dienstleistung. Die Kosten für Nitro sind: Gerät im Handel kaufen, an den PC anstöpseln, die ROM flashen und Gerät versenden. Wow!! Dafür 200€ nehmen? Wo ist das eine komische Herleitung? 200€ wären ok, wenn sie die Maintainer von GOS wären. Sind sie aber nicht. Sie laden die ROM im Internet runter. Das ist keine besonders hervorragende Leistung. 😀

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  2. Ich habe letztens für meine Frau ein 9a gekauft und mit GrapheneOS geflasht.
    Ich sage jetzt “ein Kinderspiel”, wohl wissentlich, dass es auch Menschen gibt, denen das nicht so leicht von der Hand geht.
    Bei dem Preis der hier aufgerufen wird, steckt ja auch Dienst- und Garantieleistungen dahinter, die bezahlt werden müssen.
    Ich selber nutze GraoheneOS auf einem Pixel 6a, wo nächstes Jahr der Hersteller Support ausläuft.
    Da auch der Akku (da gibt es beim 6a auch ein Issue) langsam aber sicher sich dem Ende entgegen neigt, würde ich auf das Motorola/Lenovo in Kooperation mit Graphene, warten wollen.
    Im übrigen nutzt auch mein Sohn ein Pixel 8a mit GOS und ich kann diese generelle Kombi aus Pixel und GOS nur empfehlen.
    Ist mMn der beste Kompromiss den man aktuell machen kann.

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  3. Die Diskussion hier zeigt ja, dass die man mit GrapheneOS oder anderen AOSP Derivaten nicht aus der Abhängigkeit von Google entkommt, selbst wenn Motorola seiner Ankündigung im März noch nachkommt, mit der GrapheneOS Foundation zusammenzuarbeiten. Ferdinand berichtete hier dazu.

    Die Abhängigkeit besteht durch die faktische Kontrolle von Google über das Android Ökosystem, der Kernel kommt von Google, die Zusammenarbeit mit Soft- und Hardware Herstellern ist in den Händen von Google. Mit der Nutzung dieser Betriebssysteme unterstützt man also das Duopol von iOS und Android in den Märkten außerhalb von China und Russland.

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    1. Da gibt es aber leider keinen einfachen Ausweg. Die weltweit einzige Alternative zu iOS und Android, die es auf eine halbwegs große Nutzerbasis gebracht hat, ist HarmonyOS und dass man mit Huawei besser dran ist als mit Google oder Apple darf man wohl bezweifeln.

      Da eine Alternative zu schaffen, ist einfach verdammt schwer.

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    2. Da stimme ich Dir zu, im Grunde hat Google der Open Source Community mit AOSP ein Kuckucks-Ei ins Nest gelegt. Die Community hat sich auf die Entwicklung von Android Custom ROMs versteift anstatt ein brauchbares Linux-System aufs Smartphone zu bringen. Die Abhängigkeit spüren wir jetzt, Google hat die öffentliche Entwicklung von AOSP eingestellt und zieht bei den Apps die Daumenschrauben an. Es ist durchaus denkbar, dass sie die Entwicklung in Zukunft komplett einstellen und auf ein closed source Modell umsteigen werden. Daher ist aus meiner Sicht jetzt der Zeitpunkt gekommen, sich verstärkt der Entwicklung von Linux fürs Smartphone zuzuwenden.

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      1. Genau Huawei hat es ja vorgemacht, HarmonyOS startete mit Android Kern und ist heute mit HarmonyOS Next unabhängig von AOSP und hat einen eigenen Kern. Ob propietär ist in dem Moment erstmal weniger relevant. Relevant ist, für welches OS Hardware produziert wird (z.B. Mobilfunk Modems). Wenn Google Android einstellt, gibt es keine neue Hardware mehr, die mit Android funktioniert. Worauf installiert man dann GraphenOS, /e/, LinageOS, VollaOS ….?

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  4. Wer es günstiger möchte besorgt sich ein Pixel 8a, hab mir gerade eins für 200 € bestellt (refurbished). Sicherheitsupdates sind für dieses Modell bis Mai 2031 seitens Google angekündigt.
    Pixel 6 und 7 werden aktuell auch noch unterstützt, aber die Versorgung mit Sicherheitsupdates läuft in den nächsten 1 bzw. 2 Jahren aus. Danach liefern die Entwickler von GrapheneOS noch Betriebssystemaktualisierungen mit “harm reduction” für diese Modelle aus.
    Das Betriebssytem muss man dann natürlich selber aufspielen 🙂

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    1. Für ein Pixel 10a mit einer Vorinstallation von GrapheneOS finde ich das schon günstig. Das Grundgerät konnte ich nicht für unter €400 finden. Was die 7 Jahre angeht: Wenn Google die Marktrelevanz seiner Pixel-Phones halten oder steigern will, werden sie da eher nichts anbrennen lassen, denn das ist ein starkes Argument.

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      1. Jeder hat da auch eine andere Sichtweise dazu. Ich habe aktuell ein Moto G54 5G mit 8GB/256GB und Android 15, gekauft vor ca. 2 Jahren für um die 240 EUs. Für mich immer noch, absolut Top und ausreichend. Das letzte Systemupdate war vom 27.5.26.

        Das Einzige was mich kratzt, das da Lenovo kein Android 16 und schon gar kein 17 Upgrade, für das Modell raus lässt. Aber gut, solange meine relevantesten Apps noch Updates bekommen, sehe ich das gelassen.

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        1. Geht mir ähnlich. Musste mir Anfang des Jahres ein neues Smartphone zulegen, als mein altes Xiaomi schwanger wurde (Blähbauch durch Akku, das Display hob sich schon ab …). Ich hatte schon vorab das moto g56 5G auf der Merkliste. Zum Kaufzeitpunkt kam es 159,- €. 8G/256G plus SD-Kartenslot, Nur bei der Auflösung muss ich mich gegenüber dem 10a geschlagen geben, denn es hat nur 2400 Pixel an Stelle der 2424 Pixel des 10a. Bis jetzt wurde es auf Android 16 aktualisiert. Das NitroPhone 10a steht mit 256GB bei 699,- €/629,10 € plus Versand (rund 8,50 €). Da komme ich bei 2 Jahren Updates auf etwa den gleichen Preis, das heißt, wenn ich mein Gerät 7 Jahre nutzen sollte, fällt das moto 56g 5G in die Kategorie saubillig und trotzdem affengeil.
          Auf die Sicherheit und Privatsphäre eines GrapheneOS muss man dann halt verzichten. Nur muss man diesen Aspekt in der Praxis auch komplett durchziehen. Also im realen Leben nur mit Bargeld bezahlen, im Onlinehandel nie die eigene Adresse als Lieferadresse angeben, auf unsoziale Medien verzichten etc. Auch sollte man sein Smartphone nie einschalten, damit es nicht ortbar ist. Dann sollte man aber auch die 300 € Aufpreis für die Entfernung von Mikrofon usf. ausgeben. Und die SIM-Karte sollte natürlich auch nicht mit der eigenen Person verknüpft sein. Da ich weder Friederich Schmerz oder eine Reiche Person bin, trage ich das Restrisiko eines moto 56g mit Google-Sauereien zugunsten eines vollen Kühlschranks.

          Edlin

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    1. Die Updates könnten auch direkt von GrapheneOS kommen, denn es handelt sich hier wohl um modifizierte Pixel 10a. So oder so ist das aber tatsächlich wichtig, da GrapheneOS nur Geräte unterstützt, die auch vom Hersteller (hier vermutlich also Google) noch mit Updates versorgt werden.

      Ansonsten kann man mal abwarten, was GrapheneOS in Zusammenarbeit mit Motorola herausbringt, auch wenn das erste Model vermutlich ein ziemlich teures HighEnd-Gerät wird.

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      1. Pixel 9a gibbet schon für 349€. Wird auch empfohlen, kaum unterschied zu 10. Aber egal, wer das Geld übrig hat, es lohnt sich. Bestes Android, sicher und zuverlässig. Wer nicht auf Google-Dienste verzichten kann installiert die originalen NATIVEN Versionen in ein anderes benutzer-profil und schnellswitched. Schnüffeln ausgeschlossen, da alles in Sandbox. Was auch gut ist: Vorinstalliert sind nur 5 Apps. Vanadium, kann deaktiviert werden und es ist Snowden approved. Alles andere sind nette versuche und microG ist müll.

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          1. Dass man bisher Google-Hardware benötigt, ist aber eine Entscheidung von GrapheneOS, weil Google Updates für die Geräte sehr schnell und zuverlässig zur Verfügung stellt, und nicht von Google. Um sich von Google weniger abhängiger zu machen, gibt es jetzt die Partnerschaft mit Motorola.

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