Über Linkwarden haben wir bereits des Öfteren berichtet. Es ist eine quelloffene Lösung zum selbst gehosteten Verwalten von Links und Lesezeichen außerhalb des Browsers. Es bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche und eine Vielzahl von Funktionen, die das Speichern, Verwalten und Organisieren von Links auch für Teams so effizient wie möglich gestalten. Links werden manuell angelegt oder über Add-ons für den Browser nach Linkwarden exportiert. Link-Sammlungen können öffentlich zugänglich gemacht werden. Wenn Selbsthosting nicht infrage kommt: Die Anwendung kann auch als Dienst kostenpflichtig abonniert oder bei adminForge kostenfrei genutzt werden.
Seit es den Dienst gibt, wünschen sich Anwender offizielle Mobil-Apps, und dieser Wunsch wurde jetzt erfüllt. Bisher gab es bereits PWAs sowie inoffizielle Apps wie LinkDroid für Android und My Links for Linkwarden für iOS. Beide priorisierten mobile Optimierung über die PWAs hinaus, boten aber keine vollständige Offline-Synchronisation wie die jetzt vorgestellten offiziellen Apps.
Die neuen Mobil-Apps stehen nicht nur für den Cloud-Dienst, sondern auch für die selbst gehostete Variante bereit.

In den mobilen Apps trägt sich Linkwarden in das gerätespezifische Teilen-Menü ein, sodass Webseiten mit zwei Klicks in Linkwarden gespeichert werden können. Die Entwickler betonen, die neuen Apps seien eine erste Grundlage, Verbesserungen und neue Funktionen würden bald folgen. Empfohlene Einstiegsversion ist die Server-Version 2.13. Quelloffene Alternativen zu Linkwarden sind Wallabag, LinkAce, Linkding und das von mir mittlerweile nicht nur aus optischen Gründen bevorzugte Karakeep, über das ich auch im LinuxUser 08/2025 geschrieben habe.
