Linus Torvalds hatte bereits Anfang des Monats angedeutet, dass sich Linux 6.7 wegen der Feiertage ins neue Jahr verschieben könnte. Jetzt hat der Kernel-Meister bestätigt, dass Linux 6.7 nicht vor dem 7. Januar erscheint.
Eine Woche später
Bedingt dadurch, dass sowohl der Heilige Abend als auch Silvester im ausgehenden Jahr auf ein Wochenende fallen, hat Torvalds beschlossen, mit 6.7-rc8 einen zusätzlichen Release-Kandidaten einzuschieben. Somit erscheint ausnahmsweise am morgigen Samstag zunächst Linux 6.7-rc7 und eine Woche später 6.7-rc8. Die stabile Veröffentlichung von Linux 6.7 fällt dann wieder auf einen Sonntag, den 7.1. 2024, sofern nichts dazwischenkommt.
Des einen Freud ist des anderen Leid
Am 8.1. öffnet sich dann das zweiwöchige Zeitfenster für Einreichungen zum nächsten Kernel Linux 6.8. Das lässt den Kernel-Entwicklern etwas mehr Ruhe während der Feiertage. Für die Kernel-Maintainer von Distributionen wie Fedora oder Ubuntu, die traditionsgemäß im Frühjahr erscheinen, bedeutet die Verschiebung allerdings eine Woche weniger Zeit, um Linux 6.8 in die im April erscheinenden Ausgaben von Fedora 40 und Ubuntu 24.04 einzupflegen.

Aber wir reden schon noch davon, dass die Kernel Programmierung und damit der Kernel selber keine erkaufte Dienstleistung ist, oder? Dann müssen sie dich diese Leistung erkaufen und dann können sie auch meckern.
Vollkommen richtig!!!
Aber echt, mir graut schon vor dem Tag, an dem Linus nicht mehr die Geschicke von Linux leitet. Das wird dann das Ende sein, denn die ‘Jungschen’ werden es verramschen.
Das habe ich mich auch schon gefragt was passiert, wenn Linus das nicht mehr macht. Wer sonst könnte diese Aufgabe über nehmen? Hat er nicht auch Kinder?
Ja, ich sehe da etwas schwarz. Wie oft hat sich Linus mit Haenden und Fuessen wehren muessen um alles weiter frei zu halten so wie es ist. Ob die Nachfolger dies koennen ist die 2. Frage. Der Kernel ist Linux, das andere ist drumrum. 😉
I’d just like to interject for a moment. What you’re refering to as Linux, is in fact, GNU/Linux, or as I’ve recently taken to calling it, GNU plus Linux. Linux is not an operating system unto itself, but rather another free component of a fully functioning GNU system made useful by the GNU corelibs, shell utilities and vital system components comprising a full OS as defined by POSIX.
Many computer users run a modified version of the GNU system every day, without realizing it. Through a peculiar turn of events, the version of GNU which is widely used today is often called Linux, and many of its users are not aware that it is basically the GNU system, developed by the GNU Project.
There really is a Linux, and these people are using it, but it is just a part of the system they use. Linux is the kernel: the program in the system that allocates the machine’s resources to the other programs that you run. The kernel is an essential part of an operating system, but useless by itself; it can only function in the context of a complete operating system. Linux is normally used in combination with the GNU operating system: the whole system is basically GNU with Linux added, or GNU/Linux. All the so-called Linux distributions are really distributions of GNU/Linux!
Jein, GNU war 1989/90 eigentlich sogut wie tot, bis Linus sein eigens Betriebssystem minix entwickelte.
hier mal das aus wiki:
Die Bezeichnung GNU/LinuxDie Bezeichnung Linux wurde von Torvalds anfänglich nur für den von ihm geschriebenen Kernel genutzt. Dieser wurde anfänglich auf Minix verwendet. Torvalds und die anderen Linux-Autoren lizenzierten 1992 Linux unter der GNU GPL, so dass der Kernel in GNU integriert werden konnte. Diese GNU-Variante wurde schnell zur meist genutzten Variante, da es zu dieser Zeit keinen anderen funktionsfähigen freien Kernel gab. Als Torvalds und seine Anhänger später auch das gesamte Betriebssystem als Linux bezeichneten, versuchte der Gründer des GNU-Projekts, Richard Stallman, bald, den Namen GNU/Linux durchzusetzen, um der Rolle von GNU eine in seinen Augen angemessene Geltung zu verschaffen. Diese Forderung stieß auf unterschiedliche Reaktionen. Während das GNU-Projekt und das Debian-Projekt den Namen annahmen, lehnten die meisten Entwickler und anderen Linux-Distributoren dies ab oder widersetzten sich deutlich. Begründet wurde dies einerseits mit Bequemlichkeit, weil der Name Linux als einfacher angesehen wurde, und andererseits mit dem Hinweis, dass mittlerweile eine beachtliche Menge der mit Linux ausgelieferten Software nicht aus dem GNU-Projekt stamme.
Weiß ich, dass ist eine Kopiernudel um dich zu ärgern. 🔥
Mal ganz ehrlich, wer stoesst sich denn daran, ob der Kernel 1,2 o. 3 Wochen spaeter erscheint? Schon gar bei Ubuntu.
Eigentlich keine Sau. 😉
Distributoren z.B. Da muss man im Voraus planen.
Ja nur welche Distro hat staendig den neusten Kernel, wo es drauf an kommt auf ne Woche?
sollte aber im agilen kein Thema sein, oder?
Es geht ja nur um die finale Veroeffentlichung, die Vorabversionen gibt es ja, um Dinge vorzubehandeln.
Siduction hat z. B. ständig neueste (stabile) Kernel, die wir custom made selbst bauen. Für uns ist das schon ein Thema.
ah ok. alles gut.
Meine Haarspalterei kann ich mir nicht ersparen:
Im Voraus planen vs weißer Schimmel !?
Planen ist doch wohl, wenn man den Begriff versteht, ausschließlich auf die Zukunft ausgerichtet zu verstehen.
Zum Thema:
Klar, es gibt immer Spezialfälle, aber auch dort hängt das Leben nicht davon ab, ob…
Weihnachtliche Grüße, Kai
Doppelt hält einfach besser 🙂