Manjaro 23.0

Manjaro 23.0 »Uranos« mit Linux 6.5 erschienen

Manjaro 23.0 »Uranos« bringt aktualisierte Desktop-Umgebungen, darüber hinaus, aber nicht viel Neues.

Als Desktops sind KDE Plasma 5.27.7 mit Frameworks 5.109.0 und die gebündelte KDE-Software mit KDE Gear 23.08 vorinstalliert. GNOME ist in Version 44.4 an Bord, Xfce ist mit Version 4.18 ebenfalls aktuell. Darunter läuft der derzeit aktuelle Kernel 6.5. Alternativ stehen im Paketmanager des jeweiligen Desktops mit Linux 5.15 und 6.1 zwei LTS-Kernel zur Installation auf älteren Geräten bereit.

Links zu den aktuellen Abbildern von Manjaro 23.0 »Uranos« sind auf der Seite der Ankündigung der Veröffentlichung zu finden. Die ISOs sind in den Versionen full, minimal sowie mit den beiden Alternativ-Kerneln im Angebot. Die Ankündigung beschreibt ausführlich die Neuerungen bei den aktualisierten Desktop-Umgebungen, erwähnt aber keine weiteren Änderungen der auf Arch Linux basierten Distribution.

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11 Kommentare

  1. Bin ein 76jähriger User, der einige Distributionen ausprobiert hat, bin aber immer wieder zu Manjaro (xfxe) zurückgekehrt. Ich möchte den Teufel ja nicht an die Wand malen, aber ich hatte in den vielen Jahren nicht die geringsten Probleme, gar keine, null komma nichts, obwohl ich auch AUR verwende! Wie unterschiedlich Erfahrungen doch sein können: ich hätte (und habe) Manjaro wärmstens Linux-Einsteigern empfohlen!
    Noch ein Wort zu AUR: Da kann es schon vorkommen, dass sich eine Anwendung nicht installieren lässt, zerschossen hat es meine Installation aber noch nie. Aber die Entwickler weisen ja ausdrücklich genug darauf hin, dass die Verwendung von AUR mit Risiken verbunden ist.

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    1. Ja, da sieht man’s mal wieder.
      Ich habe Manjaro nur mal relativ kurz ausprobiert, weil ich eine falsche Partition gelöscht habe (hatte ein etwas unübersichtliches Partionsschema und versehentlich die root-Partition gelöscht) und keine Lust hatte, Gentoo neu zu bauen.
      Für die kurze Zeit war ich von Manjaro auch sehr angetan und hatte da keine Probleme.
      Bin dann aber doch, als sich etwas Zeit fand, wieder zurück zu Gentoo… da fühle ich mich einfach am wohlsten.
      Dennoch würde ich nach der Erfahrung mit Manjaro niemandem davon abraten. Erschien mir solide.

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      1. Mir ist natürlich klar, dass es User mit einem völlig anderem Anwendungsprofil gibt, als ich einer bin: Ich brauche eine solide, halbwegs aktuelle Distro, die nicht ganz so altbacken daherkommt, wie Ubuntu & Co. Deshalb reicht für mich ein stable branch und ein verlässlicher LTS-Kernel. Wer aber wirklich auf dem ganz schnellen Ross reiten will, sprich aktueller Kernel, sprich unstable branch – und diese User sind für jedes rolling Release eminent wichtig! – muss halt einiges an Kenntnissen, Zeit und Geduld mitbringen, und wird dennoch immer wieder vor Problemen und nicht selten vor veritablen Crashes stehen – das liegt in der Natur einer solchen Releasepolitik. Ohne die individuellen Vorfälle zu kennen, die einige User in diesem Thread zu ihren negativen Einschätzungen bezüglich manjaro veranlasst haben, glaube ich persönlich nicht, dass manjaro schlampig oder unsolide betreut wird. Meine Erfahrungen und die einiger Linux-Newbies, denen ich ein Dualboot mit manjaro eingerichtet habe (und von denen ein paar heute nicht mehr verstehen, weshalb sie so lange Windows benutzt haben), sprechen hier wirklich eine ganz, ganz andere Sprache.

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  2. Ich habe Manjaro vor längerer Zeit einmal eingesetzt, hatte aber irgendwann auch diese Probleme. Ich setze derzeit Debian und als Rolling Release EndeavourOS ein. EndeavourOS läuft bei mir prima und ist beim Einsatz der deutschen Sprache richtig eingestellt.
    Viele Grüße, Der Andi

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      1. Hat Malsabku geschrieben, dass Manjaro irgendwelche Desktops entwickelt? Ich lese aus dem Kommentar lediglich, dass die Konfiguration der Sprachdaten zu wünschen übrig lässt. Das ist mir früher auch aufgefallen, auch bei anderen Distributionen.

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    1. Genau das sind auch meine Erfahrungen. Selbst Arch Linux läuft stabiler und die Updates laufen sauber durch im Gegensatz zu Manjaro.
      Aber das es Manjaro nicht so genau nimmt, ist nix neues. Wiederholte Zertifikat Probleme, Sicherheitsupdates werden zurückgehalten etc. Und wehe man benutz das AUR das eigentlich nur für Arch bestimmt ist. Dann fangen die Probleme erst richtig an 😀

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