Manjaro Summit

Manjaro Summit als Alpha verfügbar

Im August des vergangenen Jahres berichteten wir über Pläne bei Manjaro, eine unveränderliche Edition von Manjaro aufzulegen und damit in die Fußstapfen von Distributionen wie Vanilla OS, Fedora Silverblue und UBlue zu treten. Ein erstes Image auf der Basis von Arkane Linux, einem minimalistischen unveränderlichen Arch-Derivat, wurde bereits damals bereitgestellt. Dabei kommt deren Build-Tool Arkdep zum Einsatz.

Erste Alpha-Version

Jetzt erschien eine öffentliche Alpha-Version der mittlerweile in Manjaro Summit umbenannten Edition des Arch-basierten Manjaro. In der Ankündigung wird die neue Distribution als semi-immutable bezeichnet. Sie verfügt über atomare Updates, die durch das Herunterladen von vorgefertigten Images ausgeführt werden. Das System führt einen automatischen Rollback durch, falls ein neues Image nicht bootet. Die Root-Partition ist schreibgeschützt, wobei Teile des Dateisystems bei Updates migriert werden. Damit unterscheidet sich Manjaro Summit bisher kaum von anderen unveränderlichen Distributionen.

Test-Voraussetzungen

Um das jetzt vorgelegte Alpha-Abbild zu testen, sind UEFI, mindestens 4 GByte RAM und 32 GB Platz auf der Festplatte Voraussetzung. Für eine Installation muss ein funktionierendes Netzwerk vorliegen. Die Entwickler empfehlen GNOME Boxen oder QEMU und SPICE zur Virtualisierung. Bisher wird lediglich GNOME als Desktop unterstützt. Es sind zwar Konfigurationen für Plasma, Xfce und COSMIC verfügbar, diese sind jedoch alle ungetestet und vermutlich fehlerbehaftet. Sie können zudem grundlegende Funktionen vermissen lassen.

Die Entwickler möchten wöchentliche Updates bereitstellen, die gegen Manjaro Unstable gebaut sind. Die Community ist aufgerufen, sich an der weiteren Ausgestaltung mit Ideen und Vorschlägen der Distribution zu beteiligen.

Teilt den Beitrag, falls ihr mögt

8 Kommentare

        1. Für Neueinsteiger ist das Immutable-Konzept bestimmt interessant. Wenn ich mich an meine Linux-Anfänge erinnere, so habe ich doch diverse Male neu installieren müssen, weil ich das System für mich unrettbar zerschossen hatte. Immutable hätte vermutlich das meiste davon verhindern können.

          0
          1. Als Neueinsteiger weiß man auch noch nicht, wie man sein System reparieren kann und deshalb wird dann oft unnötiger Weise neu aufgesetzt.
            Mit wachsender Kenntnis, wie das System gebaut ist, legt sich das dann.

            Das Immutable-Konzept dient m.M.n. Bestrebungen Linux massentauglich zu machen. Geräte sollen fernwartbar werden und auch bei Upgrades mit fehlerhafter Software noch booten können und jederzeit in einen früheren Zustand zurückgesetzt werden können. Mich erinnert das Ganze sehr an Windows und Android und für mich persönlich ist so etwas völlig unnötig damit mein Rechner stabil und sicher läuft.
            Für Anbieter die ein Massenpublikum bedienen wollen mag das anders aussehen.

            4
            1. Jepp thats the plan. Massentauglichkeit maximieren.
              Unter Androidgeräte wäre ein Fehlerhaftes Update = Gerät kaputt, das kann auch Linux gebrauchen. Ich find das weltklasse, weil Windows soll endlich weg vom Markt.

              3

Kommentar hinterlassen