Eigentlich sollte es ein sechstes Minor-Release für den Zyklus Leap 15 gar nicht geben. Ursprünglich war geplant, dass 15.5 die letzte Version von Leap ist, bevor mit Leap 16 ALP als die neue Architektur an seine Stelle tritt. Dass es ein sechstes Release gibt, kommt Anwendern zugute, die mehr Zeit benötigen, um sich entweder für ALP, Aeon (GNOME), Kalpa (KDE Plasma), Tumbleweed oder eine ganz andere Distribution zu entscheiden.
Support bis Ende 2025
Leap 15.6 setzt sich aus einer Basis von SUSE Linux Enterprise 15 Service Pack 6 (SP6) und den Community-Beiträgen von openSUSE zusammen. Leap 15.6 wird voraussichtlich bis Ende 2025 Wartungs- und Sicherheitsupdates erhalten, um eine ausreichende Überlappung mit der nächsten Version zu gewährleisten. Leap 15.5 wird ab jetzt noch weitere sechs Monate unterstützt. Benutzer, die an kommerziellem Support interessiert sind, können mithilfe eines Migrationstools auf die kommerzielle Supportversion von SUSE umsteigen.

Aktualisierte Software
Als Kernel kommt Linux 6.4 zum Einsatz und bietet vorinstallierte Images mit den Desktop-Umgebungen KDE Plasma 5.27.11 LTS, GNOME 45 und Xfce 4.18. Neu ist die Integration von Cockpit, Red Hats Server-Administrationstool, stellt für die Benutzer eine erhebliche Verbesserung der System- und Containerverwaltungsfunktionen dar. Weitere aktualisierte Pakete zur Handhabung von Container-Workloads sind Podman, Distrobox, Docker, python-podman, Skopeo, containerd, libcontainers-common.
Weitere aktualisierte Pakete umfassen Python 3.11, Qt 5.15.12 LTS, Qt 6.6.3, KDE Frameworks 5.115, OpenJDK 21, OpenSSL 3.1, MariaDB 10.11.6, PostgreSQL 16, Redis 7.2, PHP 8.2, Node.js 20, PulseAudio 17.0, PipeWire 1.0.4, DPDK 22.11, Open vSwitch 3.1, OVN 23.03, Xen 4.18, KVM 8.2.2, virt-manager 4.1, und libvirt 10.0. Abbilder von Leap 15.6 können im Download-Portal für die Architekturen x86_64, aarch64, ppc64le und s390x heruntergeladen werden. Weitere Informationen hält die Liste der Funktionen bereit.

… und da ist es wieder, das alte Problem ….
Ich kann auf Tumbleweed nicht wechseln, weil ich VMWare Player für ein virtuelles Windows im Einsatz habe. Mit Tumbleweed läuft das nicht gut, jedes Kernel-Update wird da zum Abenteuer – kann ich mir nicht leisten.
Nachdem es ein Laptop ist, muss es aber ein Desktop-Linux sein. Gnome mag ich nicht besonders, Ubuntu mag ich wirklich nicht. Mir ist ein RPM-basiertes System lieber als Debian (kann man wahrscheinlich nicht rational 100%ig erklären).
Ich verwende Flatpak, aber nur für ausgewählte Dinge, die ich anders nicht zum Laufen bringen würde. Ein ausschließlich darauf basierendes System mag ich nicht.
Das heißt: Ich muss entweder eine Virtualiserung für das blöde Windows suchen, die unter Tumbleweed nicht herumzickt, oder eine andere Distribution suchen. Beides unlustig. 🙁
Weiß jemand, wie es mit der Zukunft von MicroOs steht?
Nicht als Desktopumgebung, aber als Server-System, bzw. Podman Container Host?
Ich schätze das wird ein entspanntes unaufgeregtes Update bei meinen PCs mit 15.5. Freue mich drauf 🙂 Was ich nach dem Support-Ende nutzen werde, weiß ich tatsächlich noch nicht.
Ich auch nicht.
Ich weiß nur das ich diesen, sorry, Flatpakmist, nicht möchte.
Vielleicht Tumbleweed. Aber das möchte ich nicht als Serversystem.
Für server wirds dann wohl debian.
Für Client schwanke ich noch zwischen manjaro und siduction.
Debian/Manjaro hätte den Vorteil, das man nicht alle aktuelle Software (fehlende Pakete), selbst erstellen/kompilieren müsste.
Da hat es meiner Meinung nach bei Suse extrem.
Nun ja, Kalpa ist noch im Alpha Stage, ALP ist ein Prototyp (soweit ich weis). Für Aeon gibts immerhin einen RC.
Trotzdem: nichts, was ich einem Anwender mit einem LEAP Profil empfehlen konnte, da müsste es mindestens STABLE sein. Da sucht man ja stabile Software. Also Ubuntu LTS oder Debian aktuell.
Deshalb ist es ja gut, dass noch etwas Zeit ist…