Volla Phone 22

Neues Volla Phone 22 auf Kickstarter

Das Volla Phone scheint seit seiner ersten Veröffentlichung im November 2020 auf einem guten Weg. Das Unternehmen »Hallo Welt Systeme« aus Remscheid möchte mit dem Volla Phone neben dem gegenüber herkömmlichen Android-Phones verbesserten Schutz der Privatsphäre auch ein etwas anderes Bedienkonzept umsetzen, das weniger auf Apps zentriert ist.

Entgoogelt

Neben der vorinstallierten Eigenentwicklung Volla OS, die dieses Bedienkonzept umsetzt, können Kunden sich für ein vorinstalliertes Ubuntu Touch (UT) entscheiden. Volla OS basiert auf dem quelloffenen Android Open Source Project (AOSP) und verzichtet zum Schutz der Privatsphäre auf Google Apps und Play-Dienste.

Seither erschien das Volla Phone X mit einer Rugged-Ausführung, die das Gigaset GX290 vor Staub und Wasser per IP68-Zertifizierung schützt. Jetzt wurde auf Kickstarter die Kampagne für das Volla Phone 22 aufgelegt. Setzen die bisherigen Modelle auf den MediaTek Helio P23 SoC, so wird das Volla 22 mit dem MediaTek Helio G85 SoC ausgestattet. Dem stehen neben vier GByte RAM mit 128 GByte Hauptspeicher die doppelte Menge wie bisher zur Verfügung.

Volla 22

Das 6.3-Zoll große Gerät verfügt über einen Akku mit 4.500 mAh, der im Gegensatz zu den bisherigen Modellen austauschbar ist. Die Sicherheit wird mit einer Firewall und einem App-Locker erhöht. Mit einer Black- oder Whitelist der Internet- und IP-Adressen legt man für die Firewall fest, welche Internetverbindungen das Volla Phone 22 nicht oder nur eingeschränkt aufbauen darf. Diese Firewall arbeitet auf der unteren Ebene des Betriebssystems und gilt für alle Apps. Sie kann auch mit einem VPN kombiniert werden.

Mit dem Sicherheitsmodus App-Locker können Apps gesperrt werden, die zusätzlich im App-Raster versteckt werden und nicht im Hintergrund laufen. Gleichzeitig lässt sich damit verhindern, dass neue Apps oder Malware installiert werden.

Mehrere Distributionen installiert

Ein Highlight des Volla 22 ist die Multi-Boot-Funktion, die es ermöglicht, ein zweites oder sogar weitere Betriebssysteme zu installieren und beim Start einfach auswählen. Dazu muss das Gerät nicht gerootet werden. Im Moment lassen sich die weiteren Distributionen nur auf die SD-Karte ablegen, die Entwickler arbeiten daran, dies auch für den internen Speicher zu ermöglichen.

Das Volla 22 kostet in der Vorfinanzierung auf Kickstarter 398 Euro und soll im Juli 2022 ausgeliefert werden.

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