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Debian stellt Debusine Repositories vor

Debian hat die Beta-Phase für das Debusine-Projekt freigegeben. Debusine ist eine moderne, cloudbasierte CI-Plattform (continuous integration) für das Debian-Ökosystem, die Arbeitsabläufe zum Bauen, Testen und Verteilen von Paketen ermöglicht. Sie wird von Freexian, einem Debian-Dienstleister, weiterentwickelt, um die Debian-Infrastruktur zu verbessern und Debian-Entwicklern neue Features wie QA-Tools, Experimente und benutzerdefinierte Repositories bereitzustellen. Die öffentliche Instanz debusine.debian.net steht Debian-Entwicklern und Maintainern via Salsa-Authentifizierung zur Verfügung.

Was leistet Debusine?

Debusine bietet durch seine neuen Repository-Funktionen für Debian ein Äquivalent zu Ubuntus PPAs. Diese ermöglichen Debian-Entwicklern und Maintainern, APT-kompatible Zusatz-Repositories zu hosten, zu signieren und mit Builds sowie QA-Tests zu versehen, ohne auf riskante Ubuntu-PPAs zurückgreifen zu müssen.

»PPAs« für Debian

Debusine-Repositories sind speziell für Debian optimiert, bauen Pakete gegen Debian-Basen und aktuelle Repo-Inhalte und nutzen für jedes Repository eigene Schlüssel für Signaturen. Im Gegensatz zu Ubuntus offenen PPAs sind sie auf Debian-Entwickler und -Maintainer beschränkt, lizenzkonform mit Debian-Policy und primär für experimentelle oder vorläufige Pakete gedacht. Die resultierenden Repositories sind jedoch standardmäßig öffentlich. Eine Erläuterung, wie Debusine intern funktioniert, bietet das Debian Wiki.
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