Debian 12 unterstützt von Hause aus keine Paketformate außer DEB und AppImage. Letzteres benötigt keine vorinstallierten Pakete, funktioniert von daher überall. Wird Flatpak-Unterstützung gewünscht, so ist diese schnell nachgerüstet.
Zunächst werden dazu zwei Pakete installiert, wobei eines davon abhängt, ob GNOME oder KDE Plasma als Desktop verwendet wird. Für GNOME lautet der Befehl:
sudo apt install flatpak gnome-software-plugin-flatpak
Bei Plasma heißt es:
sudo apt install flatpak plasma-discover-backend-flatpak
Damit wird Flatpak entweder in GNOME Software oder Plasma Discover eingebunden. Kommt ein anderer Desktop zur Anwendung, so reicht es, das Paket flatpak zu installieren.
Um das Flathub-Repository einzubinden, verwendet ihr folgenden Befehl:
sudo flatpak remote-add --if-not-exists flathub https://flathub.org/repo/flathub.flatpakrepo
Damit ist Flatpak installiert und Flathub als zusätzliche Paketquelle in den jeweiligen Software-Store eingebunden.

Herr Thommes beim letzten Befehl zum Einbinden von Flathub hat sich ein Fehler eingeschlichen.
Bestimmt meinten Sie:
sudo flatpak remote-add –if-not-exists flathub https://flathub.org/repo/flathub.flatpakrepo
LG
Danke für den Hinweis
Der → muss noch weg, dann passts 😉
Der soll darauf hindeuten, dass es nur ein Befehl ist und nicht zwei.
Ok. Sorry für das Gespamme. Bitte löschen Sie die Kommentare. Danke.
Kritik ist immer willkommen. Wenn jemand den → anders interpretiert als er gemeint war, so ist das wichtig zu wissen. Danke dafür.
Ich finde den Pfeil auch verwirrend. Wenn man den Codeschnipsel aus dem Artikel mit in das Terminal kopiert, wird der Pfeil auch mitkopiert und man muss ihn erst manuell rauslöschen, bevor man den Befehl ausführt.
OK, dann nehm ich ihn raus.
Wenn bewusst getrennt, eignet sich dafür doch der Backslash – der stört dann auch die Shell nicht.