Linux Containers

LXD-Fork Incus 0.5 erleichtert die Installation

Im Oktober 2022 berichteten wir über Incus 0.1 als erste Veröffentlichung des LXD-Forks des ehemaligen Canonical-Entwicklers Stéphane Graber. Canonical hatte LXD im Juli aus der Schirmherrschaft von linuxcontainers.org herausgelöst und bekannt gegeben, die Software künftig direkt bei Canonical weiterzuentwickeln. Graber verließ daraufhin Canonical und initiierte Incus als Fork. Im Zuge der Übernahme von LXD durch Canonical fand im Dezember eine Relizensierung statt und die Mitarbeit an LXD erfordert seither das Unterschreiben von Canonicals CLA.

Erste Distributionspakete

Incus 0.5 ist deshalb die erste Version, die keine importierten Änderungen aus dem LXD-Projekt mehr enthält. Die neue Version der Linux-Container-Software bietet erstmals Distributionspakete für Arch Linux, Debian, Gentoo, NixOS, Ubuntu und Void Linux. An einem nativen Paket für Fedora wird gearbeitet, bis dahin kann man sich aus dem COPR bedienen. Instruktionen zur Installation in diversen Distributionen sind auf der Webseite zu finden. Auch einige Drittanbieter-Tools werden mit dieser Version ebenfalls von Incus unterstützt, darunter Ansible, Terraform/OpenTofu und Packer.

Weitere Verbesserungen

Zudem enthält Incus 0.5 eine Reihe von Verbesserungen der Incus-CLI, eine Reihe neuer Funktionen für virtuelle Maschinen, mehr Optionen für die Handhabung von Cluster-Evakuierungen und das Herunterfahren von Hosts sowie einige andere kleinere Funktionen und Verbesserungen. Darüber hinaus wurde eine Reihe von Fehlerkorrekturen und Datenbankverbesserungen vorgenommen, die insbesondere in Clustern zu spürbaren Leistungssteigerungen führen sollen.

Weitere Änderungen können den Release Notes entnommen werden. Eine Testinstanz von Incus, die ohne Installation auskommt, steht auf der Webseite von Linux Containers bereit.

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