Linux Mint 21.3

Linux Mint 21.3 »Virginia« jetzt verfügbar

Noch ist es nicht offiziell angekündigt, aber die freigegebenen Abbilder von Linux Mint 21.3 »Virginia« sind bereits verfügbar. Linux Mint 21.3 ist das letzte Point-Release für Mint 21 und eine Langzeit-Support-Version, die bis 2027 unterstützt wird.

Experimentelles Wayland

Als Unterbau dienen Linux 5.15 und Ubuntu 22.04 LTS. Da der ursprünglich mit Ubuntu 20.04 ausgelieferte Kernel recht alt ist, verkündete Chef-Entwickler Clement Lefebvre kürzlich ein neues EDGE-ISO mit Kernel 6.2 für Anwender mit aktueller Hardware. Linux Mint 21.3 ist die erste Veröffentlichung der Distribution, die mit experimenteller Wayland-Unterstützung für den Cinnamon-Desktop erscheint. Offizielle Unterstützung in Linux Mint wird der X11-Nachfolger vermutlich allerdings nicht vor Linux Mint 23.x im Jahr 2026 erfahren. Der derzeitige Stand kann durch ein Wechseln der Sitzung im Anmeldemanager getestet werden.

Cinnamon 6

Die aktuelle Ausgabe steht wie gewohnt in Editionen mit Cinnamon, Xfce und MATE zur Wahl. Der Haupt-Desktop Cinnamon liegt dabei in neuer Version 6 vor. Die sechste Ausgabe erhielt unter anderem ein neues Add-on, die bei Cinnamon Spices heißen und Erweiterungen für das Kontextmenü des Dateimanagers Nemo darstellen. Cinnamon 6 führt neben den bisher angebotenen Spice-Typen Applets, Desklets, Extensions und Themes einen neuen Typ namens Actions ein.

Ein Klick auf Downloads lädt rund 20 vordefinierte Aktionen

Hypnotix und Warpinator aufgewertet

Die TV-App Hypnotix hat einige Verbesserungen erhalten. Die Verwaltung der Favoriten gelingt jetzt unabhängig vom jeweiligen Anbieter des Senders. Unter der Haube verwendet Hypnotix libmpv, das seinerseits von yt-dlp abhängt, um YouTube-Kanäle zu streamen. Da die Pakete für yt-dlp in Debian und Ubuntu nicht immer zeitig auf Änderungen bei YouTube reagieren, wird Mint eine eigene lokale Version von yt-dlp herunterladen und aktualisieren.

Auch Warpinator, das Tool für den Datenaustausch zwischen Geräten, wurde ausgebaut. Es nun möglich, sich manuell mit einem anderen Gerät zu verbinden, entweder durch Eingabe der IP-Adresse oder auf dem Handy durch Scannen eines QR-Codes.

Weitere Neuerungen sind der Ankündigung im Mint-Blog zu entnehmen. Die Abbilder können von den Spiegelservern heruntergeladen werden.

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