Manjaro 24.0

Manjaro 24.0 „Wynsdey“ freigegeben

Manjaro ist eine kuratiert-rollende Distribution, die auf Arch Linux aufsetzt. Die Entwickler sind allerdings stärker auf Nutzerfreundlichkeit bedacht und richten sich somit auch an Einsteiger und Linux-Anfänger. Am 14. Mai 2024 hat das Entwicklerteam die neue Version 24.0 veröffentlicht. Sie trägt den Codenamen „Wynsdey“.

Drei offizielle Versionen

Manjaro steht in drei offiziellen Desktop-Versionen und mehreren Community-Editionen zur Verfügung. Die Hauptentwickler kümmern sich primär um Gnome, KDE und Xfce. In ihrer GNOME-Ausgabe liefert die Distribution die derzeit aktuellste Version 46 der freien Arbeitsumgebung aus. Diese enthält unter anderem Verbesserungen der Dateisuche, der Einstellungen sowie bei der Remote-Anmeldung (LinuxNews berichtete).

Auch für KDE-Fans bietet Manjaro eine frische Version, erstmals kommt hierbei Plasma 6 auf den Desktop. Die KDE-Anwendungen liegen in der Gear-Ausgabe 24.02 vor. Verbesserungen dieser Plasma-Veröffentlichung umfassen etwa den Wayland-Support oder die Leisteneinstellungen. Und am wichtigsten ist natürlich: Der Cube-Effekt für den Desktop ist nun auch unter Manjaro zurück.

Drei Kernel

Wie schon bei Manjaro 23.0 läuft bei der Xfce-Ausgabe die Version 4.18. Diese ist bereits im Dezember 2022 veröffentlicht worden und entsprechend abgehangen und stabil. Der hauseigene Paketmanager Pamac wurde weiterentwickelt und kann nun etwa besser mit Build-Skripten aus dem AUR umgehen.

Neben den frischen grafischen Oberflächen bietet Manjaro 24.0 weitere aktualisierte Pakete. Der Linux-Kernel liegt in Version 6.9 vor, außerdem werden die LTS-Freigaben 6.6 und 6.1 ausgeliefert. Firefox liegt in Version 125 vor. In den Paketquellen finden sich außerdem LibreOffice 24.2 bzw. die Langzeitversion 7.6.

Manjaro 24.0 kann auf der Download-Seite des Projekts heruntergeladen werden, sowohl für klassische 64-Bit-Rechner als auch für ARM-Geräte. Genauere Informationen zu der neuen Version gibt Chefentwickler Philip Müller im Manjaro-Forum. Die aktuellen Paketstände können unter packages.manjaro.org eingesehen werden.

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8 Kommentare

  1. Ich weiss jetzt nicht ob es Absicht war aber in der aktuellen Full KDE-ISO fehlt der Partitionsmanager wenn im Live System gebootet wird. Das Upgrade auf Plasma6 lief etwas hakelig ein System war danach nicht mehr benutzbar bei 2 anderen hat es gut funktioniert. Mit aktuellen Systemen wie MeteorLake läuft Manjaro zwar aber nicht besonders gut sehr viele ACPI Fehler Thunderbold und USB4 ist nicht nutzbar. Wird aber eher der Kernel sein da ist noch viel zu tun die Hardware bei Meteor Lake hat sich deutlich geändert im Vergleich zu RocketLake.

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  2. Ich nutze zwar nicht Manjaro, aber Plasma 6. Ich vermute, du musst via Systemeinstellungen => Anwendungen & Fenster => Arbeitsflächen Effekte “Cube” noch aktivieren. Dann braucht’s virtuelle Desktops (ich glaube, mindestens 3 oder 4). Danach löst Meta + C den Würfel aus.

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    1. Dazu musst du zunächst mindestens 3 virtuelle Arbeitsflächen anlegen und dann den Desktopwürfel in den Systemeinstellungen → Arbeitsflächen-Effekten aktivieren. Nachdem du den Effekt über die Tastenkombination Meta+C eingeschaltet hast, steuerst du den Würfel über die Pfeiltasten nach links und rechts. Ein Druck auf die Eingabetaste oder die Leertaste wechselt zum aktuell angezeigten Desktop, Escape beendet den Effekt.

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      1. Hallo Ferdinand! Danke für Deine Antwort. Jetzt hat es geklappt. Aber warum bei mir Cube nicht unter “Animation beim Wechseln der virtuellen Arbeitsflächen” zu finden ist, sondern unter “Fensterverwaltung” erschließt sich mir nicht. Wußte auch nicht, daß ich dazu noch Meta+C drücken muß. Das war früher aber logischer und einfacher 😉

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        1. Und wie es ausschaut, muß ich jedesmal erst Meta+C drücken, statt einfach die Arbeitsflächen zu wechseln, denn dann gleiten sie wieder. Und so schön wie früher, ist der Cube auch nicht. Nee, dann bleibt es wohl beim Gleiten bei mir. Aber dann verstehe ich, warum das jetzt unter Fensterverhalten zufinden ist, weil es eben keine Animation beim Wechseln der Arbeitsflächen mehr ist, wie früher. Hm, schade. Weiß nicht, was ich damit soll.

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