Mozilla hat im Jahr 2020 ein Papier veröffentlicht und seine Vision für eine vertrauenswürdige KI dargelegt und ein eigenes Projekt dazu aufgelegt. Seitdem ist viel passiert in der schnelllebigen KI-Welt. Die KI-Technologie ist zentralisierter, leistungsfähiger und allgegenwärtig geworden; ihre Chancen und Risiken sind keine Abstraktionen mehr. Diskussionen über die Gefahren von KI sind lauter und dringlicher geworden.
Mozillas Papier zu KI aktualisiert
Kürzlich hat Mozilla sein Papier im Lichte neuer Erkenntnisse und Entwicklungen aktualisiert. Das ursprüngliche Papier konzentrierte sich auf vier strategische Bereiche:
- Anpassung der KI-Entwicklungsnormen,
- Entwicklung neuer Technologien und Produkte,
- Schärfung des Verbraucherbewusstseins,
- Stärkung der KI-Vorschriften und -Anreize.
In der Aktualisierung werden diese Bereiche überprüft und es wird dargelegt, was sich zum Besseren, was sich zum Schlechteren und was sich nicht verändert hat:
- Normen: Die Leute, die das Internet zerstört haben, sind diejenigen, die KI entwickeln.
- Produkte: Vertrauenswürdige KI-Produkte müssen zum Mainstream werden.
- Verbraucher: Eine engagiertere Öffentlichkeit benötigt immer noch bessere Auswahlmöglichkeiten bei KI.
- Politik: Die Regierungen machen Fortschritte, haben aber mit widersprüchlichen Einflüssen zu kämpfen.
In Startup Flower Labs investiert
Im Februar 2024 beteiligte sich Mozilla nun über seinen 2020 gegründeten Risikokapitalfonds Mozilla Ventures an einer Finanzierungsrunde, die dem in Hamburg ansässigen Start-up Flower Labs 20 MIO. US-Dollar einbrachte. Das ist ein aus einer Open-Source-Community für das Training von KI mit verteilten Daten mit über 1.000 assoziierten Projekten ausgegründetes Start-up. Ziel ist, die Art und Weise zu verändern, wie die Welt an KI herangeht. Dezentralisierung und Föderation sind Stichpunkte dieser Zielsetzung.
Föderiert und dezentralisiert
Föderierte und dezentralisierte KI widerspricht dem derzeit vorherrschenden Zentralisierungsstandard, indem sie auf die Datenerfassung verzichtet. Stattdessen verbleiben die Daten an der Quelle, wo die KI-Trainingsberechnungen durchgeführt werden, und nur das Ergebnis dieser Berechnungen wird in die Cloud übertragen. Auf diese Weise kann föderierte und dezentrale KI Daten nutzen, die für zentralisierte Projekte unzugänglich sind, und einen besseren Datenschutz bieten, während sie die Entwicklung von KI erleichtern und beschleunigen. So können mehr Daten aus Quellen erfasst werden, die sonst nicht zugänglich sind.

Mozilla hat sein Papier schon 2020 veröffentlicht und nicht 2022.
Eine vertrauenswürdiges Programm (auch bei KI) ist für mich jenes, das lokal auf meinem Rechner läuft. Niemand soll mir bitte sagen, das sei bei den heutigen Festplattenpreisen nicht möglich, selbst wenn es KI-Trainingsdaten über einige TB bedingt. Einfach zur Illustration: Die Open Source Spracherkennung bei Vosk benötigt ca. 5 GB.
In diesem Sinne ist die Tendenz bei Mozilla nicht zu begrüssen. Es wäre deutlich gescheiter, sie würden sich auf Firefox konzentrieren bzw. darum, dass die Abhängigkeit von Google kleiner würde. Einfach zum Nachdenken: Ich erlaube mir mal hier, den folgenden Link zu den Finanzen bei Mozilla zu posten:
https://tarnkappe.info/artikel/hintergrundberichte/firefox-money-ein-blick-hinter-die-kulissen-der-mozilla-finanzen-279337.html
Oder wer es “lieber” auf Englisch mag, hier:
https://www.techspot.com/news/101083-mozilla-raked-almost-600-million-2022-thanks-google.html
Das ist jetzt nicht unbedingt sehr vertrauenswürdig. Und daran wird die Ankündigung, KI bezogende Daten in der Cloud speichern zu wollen (wenn ich es richtig verstanden habe), erst recht nichts ändern.
Die Ergebnisse der Auswertung der Daten sollen in die Cloud, die Auswertung selbst soll dort stattfinden, wo die Daten zu Hause sind. Ich finde jeden Ansatz erst mal gut, der der derzeit angewandten Zentralisierung entgegenwirkt. Denn über eines müssen wir uns klar sein: Aus der Nummer mit der KI kommen wir nicht mehr raus.
Sorry, aber das sehe ich jetzt doch anders. Meine Daten gehören mir, und nur mir. Niemand hat daran Rechte. Der ganze KI-Kram funktioniert ja nur, weil (wir reden hier von rein kommerziellen Interessen) die KI-Anbieter den gesamten an sich copyright geschützten Inhalt “klauen” und dann mittles Progrämmchen neu daherpepplen (Bild von New York von 1950 mit Schriftzug xy et al).
So sehr das zu erstaunlichen (auch belustigen) Ergebnissen führt, der KI-Nutzen ist nicht derart allumfassend, als dass wir aus der Nummer nicht mehr rauskommen. Unser Leben hat Tausende, vielleicht Millionen von Jahren ohne KI (übrigens auch ohne Computer) funktioniert. Wir dürfen durchaus das nutzen, was für uns Sinn ergibt — und das lassen, was uns irgendwelche Firmen oder Konzerne um die Ohren hauen wollen.
KI kann durchaus seine Berechtigung haben (Spracherkennung, Bilderkennung, Sprachübersetzung etc.), aber wie ich im ersten Post schon sagte, auf meinem Rechner mit meinen Daten. Ich sehe nicht ein, warum ich Mozilla (oder andere) mit meinen Daten füttern sollte.
Es ging mir und es geht Mozilla nicht um Daten auf deinem Rechner, sondern um den »sicheren Zugang zu großen Mengen verteilter Daten, wie sie in Krankenhäusern, Unternehmen, Produktionsanlagen anfallen«. Die sollen möglichst dort ausgewertet werden, wo sie zu Hause sind und lediglich die Ergebnisse diesen Ort verlassen. Und was das »Unser Leben hat Tausende, vielleicht Millionen von Jahren ohne KI (übrigens auch ohne Computer) funktioniert« angeht: Du glaubst wirklich, dass die Büchse der Pandora wieder gedeckelt werden kann? Bei den im Raum stehenden Gewinnen an Geld und Macht halte ich das für ausgeschlossen. Wie viel du davon an dich heranlässt und wie viel du für dich verhindern kannst, ist eine andere Frage.
Ich sehe in der KI nicht jenen Fortschritt, der hier angeführt wird. Ich sehe bei einem Webbrowser auch nicht, warum der KI haben müsste (der Browser entspricht der Darstellungsschicht und nicht mehr). Mir scheint es eher darum zu gehen, die Leute zum Mitsammeln von Daten zu animieren, indem ihnen ein paar supergalaktische Bildli präsentiert werden. Diese Sammelwut dient sicher nicht den Anwender/innen. Es liegt an uns, ob wir da mitmachen oder nicht. Und irgendwann ist das Fass dann auch bei Mozilla alias Firefox voll.
Ich sehe auch nicht, dass ein Browser KI haben muss. Aber das besagt ja die Meldung auch nicht. Firefox kommt nicht einmal vor. Und auf Vermutungen mag ich keine Aussagen aufbauen. Ich bin auch kein Fan von KI, auch wenn es nützliche Anwendungsfälle gibt.
Das klng aber bisher nicht so, wie du das immer gehyped hast, koennte man aetwas anderes vermuten.
Hast du da Beispiele für?
Ich habe jetzt ein zwei Stunden nach Alternativen für Firefox gesucht. Am besten “gefällt” mir Waterfox:
https://www.waterfox.net/
Ich habe all meine Plugins getestet. Einzig VideoDownloadHelper läuft nicht. Ich werde jetzt gerne mal eine Weile mit Waterfox surfen. Falls ich dabei “zufrieden” bin, werde ich Waterfox entweder als Alternative oder Standardbrowser zu AVMultimedia und der ArchivistaBox hinzufügen. Sollte jemand (ernsthafte) Einwände gegen Waterfox haben oder einen anderen Browser empfehlen wollen, dann gerne her damit.
Was sprach denn gegen den Librefox? Habe nur mal die Webseiten beider verglichen und eigentlich wollen sie doch das gleiche.
LibreFox hat seit 2018 kein Update mehr bekommen. Die Webseite ist auch nicht mehr erreichbar.
Danke dir. Habe mich vertan und meinte LibreWolf.
Ach so. LibreWolf hat einen Nachteil, die Updates kommen ein paar Tage verzögert. Falls das für dich ein Problem sein sollte, kannst du Firefox mit dem Arkenfox user.js File nutzen, das ist dann ein gehärteter Firefox, der mit LibreWolf gleich auf ist, was Privatsphäre angeht. Du solltest dann uBlock Origin installieren und die Suchmaschine ändern.
Ist jetzt nicht sonderlich nutzerfreundlich, aber dank AppImage war es dann doch einfach. LibreWolf sieht recht gut aus, es läuft an sich alles. Der Code wird als Patches gepflegt, d.h. es sind nur 1.5 MByte. Ich schätze mal, dass die Anpassungen eher klein sind. Aufgefallen ist mir, dass aufgrund des aktivierten HTTPS-Modus einige Seiten, die durchaus eine https-Variante haben (z.B. srf.ch) nicht im ersten Anlauf liefen. Betr. Geschwindigkeit hatte ich das Gefühl, Waterfox wäre z.T. erheblich schneller. Das Laden von map.geo.admin.ch benötigte bei LibreWolf ca. 6 Sekunden, bei Waterfox eher 3 als 4.
ebenfalls FYI:
LibreWolf: Datensendeverhalten Desktop-Version – Browser-Check
Vielen Dank für all diese Hinweise. Ich sehe Waterfox wie LibreWolf als gute Alternativen. Abgesehen davon, dass LibreWolf nur die Patches selber verwaltet, verfügt Waterfox über eigne Code-Server und weiter ist es so, dass Waterfox nach Updates sucht, bei LibreFox soll dies nicht erfolgen. Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein (Bug wird gefixt, doch hat dies einen noch schwerwiegenderen Hund zur Folge).
Wenn Du ein wenig abnerden nicht scheust, kann ich Dir auch den Qutebrowser (vorzugsweise mit qt6-webengine als backend) empfehlen. Webextensions gibt’s hier zwar noch nicht, aber die eingebaute Adblockengine funktioniert sehr zuverlässig und es gibt eine Möglichkeit, via python und/oder bash externe Utilities einzubinden um Dir z.B. ein Videodownload-Addon nachzubauen (z.B. mit yt-dlp).
Schnell ist er ja, aber das kann ich nicht auf meine Kunden loslassen…
Okay, verständlich. 🙂
Als Information (ist von 2021, also schon etwas älter):
Waterfox: Datensendeverhalten Desktop-Version – Browser-Check
Sollte also von der Grundausrichtung passen
Ja desto dringender wird es doch Abschottmechanismen zu entwickeln gegen KI.
Eine KI die KI erkennt?
Nach dem Lesen von beiden Artikeln bekommt man durchaus den Eindruck das bei Mozilla nicht mehr viel von dem Community-Ursprung übrig ist. Wobei der deutschsprachige Artikel sich etwas so las, als ob man das Galileo Mystery Team einschalten müsse. 🙂
Rückführend auf die KI Diskussion denke ich das man sich konstruktiv mit dem Thema auseinandersetzen muss und eine ablehnende Haltung oder Weigerung eher dazu führt, das man den Anschluss verliert.
Rein aus Interesse will ich natürlich schon wissen, was abgeht. Nicht, weil ich Angst hätte, den Anschluss zu verlieren, sondern weil mich Technik interessiert. Aber, die aktuellen Ergebnisse der KI lösen bei mir keinen Wow-Effekt aus. Ist mir zu nachgeahmt bzw. langweilig. Abgesehen davon gibt es da ein paar Fragen, dazu:
https://www.nzz.ch/technologie/darf-eine-ki-mein-bild-zum-trainieren-nutzen-das-sagt-das-urheberrecht-ld.1730537
Einfach mal zum Nachdenken (Zitat aus Artikel):
Beim besprochenen Gerichtsfall kommt für Stability AI erschwerend hinzu, dass ihre KI teilweise Bilder generierte, die klar erkennbar das Wasserzeichen von Getty Images zeigen.
Mag sein, dass das in Zukunft besser wird, doch dürfte dies ein Aufrüsten auch bei den Urhebern (bessere Wasserzeichen) nach sich ziehen.
Danke für den Artikel. Für mich war die Frage ausschlaggebender, ob wir es schaffen geltendes Recht auf KI anzuwenden, oder ob es neue Gesetze benötigt. Dabei wird dann wohl eher nur den Einzelfall abgedeckt, sodass der Gesetzgeber konsequent hinterher hinkt.
Bezüglich dem erkennbaren Wasserzeichen frage ich mich ob der Druck etwas präsentieren zu können größer war, als die Qualitätskontrolle.
Die “New York Times” verklagt Microsoft, um die Nutzung der eigenen Inhalte zu unterbinden, evaluiert aber gleichzeitig selbst KI und GPT(!) (dessen Training aber dann bitte ohne die eigenen Artikeln auskommen soll, oder diese bezahlen) zur Nutzung im eigenen Unternehmen.
Die Industrie möchte also nicht, dass ihr eigener hochwertiger Inhalt einfach so unbezahlt verwurstet wird, will aber aus der gleichen Technik selbst Profit schlagen. Ein allzu verständliches Verhalten.
Die Folge wird wohl die von Dir genannte Aufrüstungsspirale sein, in welcher der “Kleine Mann” zwischen den mächtigen Interessen zermalmt bzw. den letzten Schritt zur vollständigen Objektifizierung nehmen oder antreten wird.
Die KI wird sicher Nützliches hervorbringe. Doch mein Einschätzung ist, dass sie neben einem kleinen Anteil Nützlichem einen sehr viel größeren Anteil mitbringt, der einen neuerlich geschrumpften Kreis von Profiteure und Kontrolleuren Tränen der Glückseligkeit in die Augen treiben wird. Der Nützliche Teil wird für die PR genutzt, um den anderen Teil durchzusetzen.
Die NYT hat die Urheberrechte an ihren Texten, sie kann damit machen, was sie will. Dazu zählt, auch eine KI auf diese Texte anzusetzen, um z.B. die eigene Suche zu optimieren. Bei den Suchmaschinen dürfte das wohl auch noch durchgehen, denn die NYT bzw. die Inhalte möchten ja gefunden werden. Bei den Betreibern der KI-Diensten ist es aber etwas anders. Aktuell “klauen” sie die Texte und verkaufen daraus Abos, damit jedermann/frau mit Stichworten einen Text erhält, der gut ausschaut. Wie das ausgeht, wir werden sehen.
Ich glaube nicht, dass die Kleinen untergehen werden bzw. müssen. Das Urheberrecht gibt mir durchaus die Chance, eigenen Content zu erstellen und zu vermarkten, dazu:
https://www.galaxus.ch/de/page/warum-ein-schweizer-fotograf-shutterstock-verklagte-30890
Gut, unbefriedigend bleibt, dass die Bildagentur bis jetzt nicht dafür belangt werden konnte. Aber irgendwann wird es dann vielleicht doch recht teuer, wenn alle einfach den Inhalt anderer “klauen” bzw. nicht sicherstellen, dass sie Rechte daran besitzen.
Natürlich, das Urheberrecht hat man einfach. Die Frage ist, wie lange die eigene Urheberschaft überhaupt noch nachzuweisen ist 🙂
Ich habe keine Ahnung davon wie man seine Urheberschaft z.B. zweifelsfrei mittels Wasserzeichen nachweisen kann, deshalb kann ich nur so eine diffuse Vorstellung äußern, in der die Hürden, dieses zu tun, möglicherweise irgendwann eine Höhe erreichen, die der “Kleine Mann” nicht mehr nehmen kann.
Eigentlich wollte ich auf den aufkommenden Antagonismus hinweisen. Einerseits ein – gefühlt versprochener – vermeintlicher Nutzen aller vs. Nutzen einiger Wenigen.
Ein Nutzen aller kann meiner Beobachtung nach schlichtweg nicht erreicht werden, wenn der Kampf um das Kapital von wenigen dominiert wird. Es schließt sich aus. In diesem Gerangel wird die Frage der Nachweisbarkeit einer Urheberschaft vermutlich Teil der Waffen oder Verhandlungsmasse werden.
Gute Gedanken, ich bin aber da doch zuversichtlich. Maschinen und Programme lassen sich kopieren, nicht beliebig aber doch erheblich. Vielleicht, wenn Ressourcen knapp werden, sogar deutlich schwieriger als aktuell. Irgendwann ist Copy/Paste (auch und gerade mit viel Kaptial) aber auch langweilig, und darum bin ich überzeugt, dass Menschen jetzt nicht so Angst haben müssen, zumindest solange wir selber denken und handeln.
Danke für den Optimismus!
Der joke ist schon vertrauenswuerdig und KI in einem Satz.
Aber damit hat sich FF fuer immer erledigt fuer mich.
Was hat Mozillas Engagement für vertrauenswürdige KI konkret mit Firefox zu tun?
Mozilla = FF
Deine Schwarzweißmalerei ist manchmal wirklich anstrengend.
Was willst du denn sonst nutzen. LibreWolf und co. sind nur Firefox mit ein paar Anpassungen.
Da bleiben dann nur noch Basilisk und Pale Moon übrig.
Da hast Du natürlich nicht ganz unrecht. Nun ist Firefox Open Source und darum darf es doch geforkt werden, wenn es in die “falsche” Richtung geht. Alleine die Tatsache, dass es einige Forks gibt, spricht irgendwie schon Bände.
Ferner erscheint mir das Budget von Mozilla bei über 600 Millionen einfach zu hoch, bzw. die Abhängigkeit von Google doch sehr eklatant. Es ist bereits aktuell recht mühsam, Firefox das beizubringen, wofür es eigentlich entstanden ist, nämlich keine Daten zu sammeln und nicht andauern mit nervigen PopUps einem zu vertreiben (z.B. automatisierte Update, Browser-Cache nach 30 Tagen etc etc). Vielleicht läge dann auch der Marktanteil etwas höher.
Kommt nun noch die KI-Sache mit dem Sammeln dazu, ist für mich das Mass irgendwann (über)voll. Letztlich muss/soll jede/r selber entscheiden, was stimmt und was nicht.
Wie ich an anderer Stelle hier sagte, ich habe heute die Open Source Browser etwas getestet und am besten gefällt mir Waterfox. Palemoon schneidet bei mir nicht so toll ab, Basilisk wäre da doch eher noch die Wahl (allerdings ohne Werbeblocker ist es mir aktuell doch etwas zu mühsam -;).
Ich muss dir leider recht geben. Das mit der Google Suche geht überhaupt nicht genauso wie das Datensammeln. Waterfox finde ich Persönlich nicht so gut, Basilisk schon. Den nutze ich als zweitbrowser neben einem mit Betterfox gehärteten Firefox mit Opera GX Design und Brave als Suchmaschine.
Bislang kannte ich (von den hier genannten) einzig Palemoon, der ist aber etwas altbacken. Sowohl Waterfox wie Basilisk kannte ich nicht. Bei Basilisk sehe ich, dass die Addons recht limitiert sind. Mich würde interessieren, warum dir Waterfox nicht gefällt (Technik, Design)? Der Ansatz von Betterfox ist sicher besser als nichts, zeigt aber auch, dass Firefox sich nicht so arg um die User kümmert.
Ich finde das Waterfox einfach nur Firefox mit ein paar tweaks ist und trotzdem noch gehärtet werden muss. Auf Basilisk laufen die selben AddOns wie auf Pale Moon. Welche AddOns nutzt du denn?
Die user.js Dateien gibt es für Nutzer die viel Wert auf Datenschutz legen.
Ich sehe die Nähe von Waterfox zu Firefox. Habe beide Codes kurz begutachtet, der Code dürfte zu 90 bis 95% identisch sein. Abgesehen hat das System1-Abenteuer sicherlich nicht gerade zu einem Vertrauensbonus geführt. Immerhin gibt es diese “Partnerschaft” mittlerweile nicht mehr.
Die von Dir erwähnte user.js (Betterfox) läuft auf beiden Browsern, ich sehe, dass da viele Einstellungen auf Datenschutz getrimmt sind. Das ist ein guter Ansatz und ich werde das ausführlich(er) testen. Vielen Dank für den Hinweis.
Ich weiß halt nicht, welche Vorteile Waterfox gegenüber Firefox hat, wenn man ein user.js File nutzt. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Der Blog von heute sagt mir einfach, es ist Zeit, die Sache mit dem Browser zu überdenken. Was am Ende rauskommt, wir werden sehen…
Ich werde weiterhin einen gehärteten Firefox nutzen. LibreWolf werde ich mir in den nächsten Tagen anschauen. Solange man Firefox noch so gut anpassen kann wie heute sehe ich keinen Grund für einen Wechsel.