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Proxmox Virtual Environment für ARM64 vorgestellt

Mit der Bereitstellung von Proxmox VE für ARM64 erweitert die Proxmox Server Solutions GmbH aus Wien ihre Open-Source-Virtualisierungsplattform um eine zweite CPU-Architektur. Auf unterstützter Hardware bietet die ARM-Version die gewohnte Weboberfläche und alle Kernfunktionen wie Virtualisierung, Software-Defined Networking, Storage, HA-Clustering und Backup.

NVIDIA-Grace- und NVIDIA-Vera unterstützt

Offiziell unterstützt werden ab dieser ersten Version Systeme auf Basis der NVIDIA-Grace- und NVIDIA-Vera-CPU-Architekturen, entwickelt und validiert in enger Zusammenarbeit mit NVIDIA und Supermicro auf Grace-Hopper-Superchip-Serversystemen. Bei zentralen Speichertechnologien wie ZFS und Ceph verkünden die Entwickler volle Feature-Parität zu bestehenden x86-Umgebungen. Die ARM64-Edition ist ab sofort als Bare-Metal-ISO oder über Paket-Repositories parallel zu den x86-64-Repos erhältlich.

Jeff Geerling hat’s getestet

Tech-Blogger und YouTuber Jeff Geerling hat die neue Version auf seiner Ampere Altra Dev Platform bereits ausprobiert. Sein Fazit: Die Installation lief unkompliziert, weil das Board wie ein gewöhnlicher x86-Rechner über UEFI und ACPI bootet, wodurch Proxmox nicht für einzelne Plattformen angepasst werden musste, wie es etwa bei Raspberry Pi und anderen Single-Board-Computern mit Device-Tree-Setup nötig ist. Offiziell unterstützt Proxmox laut Geerling nur Grace-Hopper- und Vera-Plattformen, andere UEFI-fähige Armv8/v9-Hardware läuft unter der Prämisse »best effort«. Reine Device-Tree-Boards wie der Raspberry Pi fallen offiziell raus, laut Kommentaren in seinem Artikel bringt man Proxmox aber auch dort mit passender UEFI-Firmware zum Laufen.

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