Gestern haben die Entwickler von Rocky Linux offiziell die Verfügbarkeit von Rocky Linux 9.0 bekannt gegeben. Das zu 100 Prozent zu Red Hats RHEL kompatible Rocky Linux ist neben Alma Linux einer der Nachfolger des von Red Hat eingestellten CentOS.
GNOME 40 als Desktop
Rocky Linux 9.0 wird konservativ mit GNOME 40 als Standard ausgeliefert und bis 31. Mai 2032 mit Aktualisierungen versorgt. Als Dateisystem kommt XFS mit Direct Access-Unterstützung (DAX) zum Einsatz. NFS führt die Mount-Option eager write ein, um die Latenzzeit zu verringern. Bei den Runtimes und Compilern werden unter anderem GCC 11.2.1, LLVM 13.0.1, Rust 1.58.1, und Go 1.17.1 ausgeliefert.
Module-Streams aufgewertet
Rocky Linux 9 erweitert die im Vorgänger Rocky Linux 8 verfügbaren Paketierungsmöglichkeiten für die Module-Streams. Alle Paketierungsmethoden wie Software Collections, Flatpaks und RPMs wurden in die Module-Streams integriert, was es Entwicklern erleichtert, ihre bevorzugten Pakete zu verwenden. Cockpit, das grafische Administrations-Tool für Server verfügt über eine verbesserte Seite mit Leistungsmetriken, die dabei hilft, die Ursachen für Auslastungsspitzen bei CPU, Speicher, Festplatten und Netzwerk zu identifizieren.
Rocky Linux 9.0 kann ab sofort von der Website des Projekts für die Hardware-Architekturen 64-bit (x86_64), AArch64 (ARM 64-bit), PowerPC 64-bit Little Endian (ppc64le) und IBM System Z (s390x) als Minimal-, DVD- und Boot-Editionen heruntergeladen werden. Cloud-Images sind ebenfalls verfügbar.
Partner der Google Cloud
Beim Stichwort Cloud dürften sich die Entwickler über die Nachricht gefreut haben, dass Google sich entschieden hat, eine speziell angepasste Version von Rocky Linux für seine Cloud-Infrastruktur zu nutzen. Im Google-Cloud-Blog ist zu lesen, dass Google bereits im Mai einen Vertrag mit CIQ abgeschlossen hat, dem offiziellen Support- und Dienstleistungspartner und Sponsor von Rocky Linux. Die bereits verfügbaren Abbilder für Rocky Linux 8 werden in der Google Cloud mit einem angepassten Kernel betrieben und die Netzwerkleistung auf der Compute Engine-Infrastruktur optimiert, während die Bug-for-Bug-Kompatibilität mit Community Rocky Linux und Red Hat Enterprise Linux erhalten bleibt.
In Zukunft will Google mit CIQ zusammenarbeiten, um sowohl die Community- als auch die Optimized for Google Cloud-Editionen von Rocky Linux für jedes größere Release zu veröffentlichen und Support für beide Abbilder anbieten.

Nachdem ich mit Rocky krachend gescheitert bin, habe ich es mit dem Konkurrenten Alma Linux versucht und bin tatsächlich deutlich weiter gekommen. Es gab zwar einige andere Probleme zu lösen. Mittlerweile läuft das Basissystem. Da ich jedoch besondere Software brauche wie Clipit, Autokey, VLC und Seafile, scheitere ich wiederum daran, ein arbeitsfähiges BS zu eerstellen, denn die Apps sind in den offiziellen Quellen nicht enthalten. Das schreckt mich normalerweise nicht ab. Da sich bei Alma keine verständliche Anleitung findet, was in solchen Fällen zu tun wäre. Was nutzt ein BS mit zehnjähriger Laufzeit, wenn man es gar nicht aufsetzen kann. Oder anders gefragt: Warum erhält ein BS Lorbeeren, das nicht funktioniert? Wie wird das eigentlich getestet?
Ich habe Rocky in einer Oracle Virtualbox installiert, was ohne Probleme klappte. Ich scheitere jedoch daran, die Guest-Additions zu installieren. Das System wünscht sich Kernel-Headers, ich installiere sie, doch das System wünscht sie sich weiterhin. Obskures Verhalten ermuntert nicht, real damit zu srbeiten.
hab boot ausprobiert in der Virtualbox, da startete nur der Textmode..
Die sollten den Drakinstlaler nehmen von Mandrake/Mandriva, dann hätten die einen sehr guten installer und währen ne nasenlänge den anderen vorraus :
hier ein paar filmchen über den drakinstaller :
https://www.blackysgate.de/files/folder-root/Mandriva-install-movies/
viel Spaß beim guggen 🙂
lg Blacky
naja, immerhin funktionierte der Textmode 😉 Ich habe vor Monaten ein paar “Spezial”-Distributionen ausprobiert, die in Virtualbox gar nicht zu starten waren….
Ich hatte heute morgen bei mir die Installation mal im qemu ausprobiert und da hat der grafische Installer tadellos funktioniert. Das “Minimal Image” war schnell installiert. Kann an der Installation, wie ich sie hier erlebt hatte, nicht wirklich etwas aussetzen.
VG,
Iwegor
bestätigt, nachdem ich auf VMSvga gestellt hatte und dann auch nichmehr angezeigt wurde, dass ne falsche Anzeige eingestellt war (anshirnpatsch) gings dann auch mit der “boot”..
so isses wenn man zu viel rumspielt mit.. tztztztz….
“Rocky Linux 9.0 wird konservativ mit GNOME 40 als Standard ausgeliefert und bis 31. Mai 2032 mit Aktualisierungen versorgt.”
Das ist mal ein sehr langer Support-Zeitraum.
Nö, es ist die Standardlaufzeit in der Red Hat-Welt.
Nicht nur bei RedHat 😉
Wo noch?
Warum nicht einmal einen Satz zu Ende lesen, durchdenken und dann darauf verzichten, einen überflüssigen Kommentar abzugeben?
Im Vergleich zu z.B. Ubuntu mit 5 Jahren bei LTS-Versionen, schon.
Du hast meine Antwort nicht verstanden. Schade, aber keine Seltenheit hier bei linuxnews.de.
Danke für die Zensur Ferdinand. Allerdings hätte ich die von Klopse mit entfernt, aber deine Entscheidung.
Ich feier dich 😀
Professionelle Systeme laufen nunmal so weit.