Die Akzeptanz von Flatpak als Framework zur Bereitstellung und Virtualisierung von Desktop-Anwendungen auf Linux-Systemen ist im Aufwind. Flatpak bringt alle notwendigen Software-Abhängigkeiten in den angepassten Versionen in einer Datei im spezifizierten Flatpak-Format mit und ist damit unabhängig vom Paketformat einer Distribution fast universell einsetzbar.
Satte Zugewinne
Einen Beleg für die steigende Akzeptanz liefert der Jahresrückblick 2025 von Flathub, dem zentralen App-Store für Linux-Anwendungen im Flatpak-Format. Gegenüber dem Vorjahr weist die Plattform ein Wachstum bei den Downloads von 21,6 % auf. Der Zugewinn von 2023 zu 2024 betrug 11,7 %. Das größte Jahreswachstum bei den Downloads wurde 2020 im Vergleich mit 2019 erreicht. Es betrug satte 990,8 %.
Mehr als die Hälfte verifiziert
Im Jahr 2025 wurden 446 neue Apps hochgeladen, womit die Gesamtzahl der auf Flathub verfügbaren Apps auf 3.251 wuchs. Davon sind mit 1.834 Apps über die Hälfte verifiziert, was in der Übersicht durch einen blauen Haken angezeigt wird. Über das Jahr wurden insgesamt 438,2 Mio. Apps heruntergeladen. Im Vorjahr waren es 360,4 Mio.
Browser liegen vorn
Die Apps mit den meisten Zugriffen 2025 sind Firefox mit 2,7 Mio, Chrome mit 2,4 Mio. und Discord mit 2,1 Mio. Downloads. Dabei liegen die USA mit 42,7 Mio. Downloads weit vorn, gefolgt von Deutschland mit 16,6 und Brasilien mit 14,6 Mio. Insgesamt wurden Zugriffe aus 239 Ländern verzeichnet.
Flathub bietet Apps für x86_64 und AARCH64, wobei 2025 98,7 % auf x86_64 entfielen. Der Jahresrückblick bietet unter anderem detaillierte Einblicke in Kategorien wie die Länder oder Kategorien mit dem größten Zuwachs sowie die beliebtesten Apps in den einzelnen Kategorien. Das Wachstum ist auch der verbesserten Integration von Flathub in Paketshops wie GNOME Software oder Plasma Discover zuzuschreiben.
Die Zahlen lassen vermuten, dass die Akzeptanz von Flatpak auch 2026 weiter zunehmen und damit auch Flathub weiter wachsen wird.

Ich nutze .deb und Appimage.
Als Debian Nutzer konnte ich mir nie etwas anderes als *.deb vorstellen.
Mittlerweile glaube ich, dass es bei dieser Schnelllebiegkeit eine Ergänzung geben muss.
Auch für Software die es in den offiziellen Repos nicht gib, kann das eine gute Ergänzung sein ohne (hoffentlich) das System zu gefährden.
Ich fasse mich kurz:
Ich mag Flatpak und Snap nicht.
Fundamental zu kurz, weil ohne jede (kurze) Begründung – daher wertloser Kommentar.
Ich mag Flatpak und Snap auch nicht.
Aber noch viel weniger möchte ich lange Begründungen schreiben müssen. Das fing nämlich schon vor langer Zeit an mit meiner Abneigung.. Du wirst verstehen, dass es jetzt lange dauern kann bis ich dir das alles erzählt habe. Eigentlich begann es es im Alter von vielleicht fünf Jahren. Mein Großvater wollte mir eine Freude machen und kaufte an einem Kiosk so eine Wundertüte. Bevor du jetzt aber erfährst was in der Wundertüte war, möchte ich, dass du dir noch einmal überlegen möchtest, ob du auch die nötige Zeit dazu hast, dir diese Geschichte durchzulesen. Vielleicht schließt du jetzt am Besten erst einmal die Augen und zählst bis hundert. Und wenn du dann immer noch sicher bist, dass du genug Zeit und Geduld hast, dir die Geschichte bist zu ihrem Ende zu durch zu lesen dann kann ich sie dir dann auch aufschreiben.
Was, du willst keine langen Geschichten hören. Dir ist kurz und knapp viel lieber. Na gut.
Ich mag kein Flatpaks und kein Snaps, weil sie ein wenig so wie Wundertüten sind.
Eine Begründung würde mich hier auch interessieren, da ich geneigt bin Flatpaks aus zu probieren.
Mir ist klar, dass hier Natur bedingt viel Speicher belegt wird.
Was sind den weitere Nachteile?
Eine Rechteverwaltung für Flatpaks ist ja möglich habe ich verstanden.
Bin wirklich sehr gespannt wo die Reise hingeht. Bin sonst eigentlich immer dagegen gewesen.
Jetzt würde mich ein Vergleich zu den Zahlen von Ubuntus Snap Store – oder wie das heißt – interessieren.