UGREEN NASync DXP4800+ tritt seine Bestimmung an

wir haben hier im Blog ausführlich über das UGREEN NASync berichtet. Stefan hat sich das UGreen NASync DXP8800+ zugelegt, mir reicht das DXP4800+. Die solide Hardware lief seit Anfang Juni im Testbetrieb auf meinem Schreibtisch. Der Plan war, es im Urlaub im Wohnzimmer ins TV-Regal zu integrieren. Anfänglich lief das mitgelieferte Betriebssystem UGOS, das aber selbst nach vielen Updates in den vergangenen Monaten bis heute meinen Ansprüchen nicht gerecht wird.

Unraid to the Rescue

Somit folgte vor rund sechs Wochen der Umstieg auf Unraid, das bereits seit über einem Jahr zufriedenstellend auf meinem selbst gebauten Homeserver läuft. Auf dem DXP4800+ kam dann gleich v7.0.0beta 2 zum Einsatz, während auf dem Homeserver noch 6.12.13 läuft. Gestern, am letzten Urlaubstag, wanderte das NAS dann vom Schreibtisch zu seinem endgültigen Bestimmungsort.

Auf dem bisher genutzten, stark in die Jahre gekommenen QNAP TS 251A lief Plex als Medienlieferant. Als ich das vor Jahren eingerichtet habe, war das für mich die optisch passendste Lösung, da mir Kodi vom Design her nicht gefiel. Ich bin zwar Verfechter freier Software, aber offen für pragmatische Lösungen. Also darf es auch mal proprietär werden wie bei Plex oder teilweise auch bei Unraid.

Pfad der Tugend 🙂

Jetzt bin ich aber auf den Pfad der Tugend zurückgekehrt und habe Plex durch das Media-Center Jellyfin ersetzt, das ohne den ganzen Kommerzkram auskommt, der bei Plex über die Jahre hinzukam. Damit das auf unserem Samsung-TV läuft, kam noch ein Amazon Fire TV Stick 4K Max für schlanke 40 EUR hinzu, denn der Samsung-TV bietet keinen Jellyfin-Client.

Das Stottern hat ein Ende

Während das QNAP-NAS beim Abspielen nicht direkt unterstützter Formate ins Stottern kam, läuft jetzt alles butterweich. Das klappte allerdings erst mit Verwendung des Ethernetadapters für Fire TV; das WLAN führte dann doch vereinzelt zu Abbrüchen und drehenden Kreiseln. Jellyfin gefällt mir im Übrigen optisch sogar besser als Plex. Somit ist die Aktion »Neues NAS« für relativ kleines Geld zu einem erfreulich positiven Abschluss gekommen.

Und noch so am Rande: Wer mit dem Gedanken an die Anschaffung eines Fire TV Stick 4K spielt, sollte sich beeilen, denn der könnte in Deutschland demnächst einem Verkaufsverbot unterliegen. Grund ist die Nutzung von HVEC/265, womit ein Nokia-Patent verletzt wird.

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6 Kommentare

  1. Was hat dich zu Unraid bewegt? Habe gerade etwas ähnliches hier, eine Synology-NAs und ein Debian-SFF soll durch die Ugreen 4800+ ersetzt werden. Habe zunächst auch Unraid installiert und war – gerade von der Behandlung und Stabilität von Docker-Containern mit compose – nicht sehr überzeugt und hadere daher gerade mit der Entscheidung ob es bei Unraid bleibt oder TrueNAS eingesetzt wird. Letzteres hatte ich bereits mehrere Jahre im Einsatz (allerdings nicht Scale und nur als NAS) und es war super-stabil.

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    1. Unraid hat mich gereizt, weil eine freiere Kombination von unterschiedlichen Größen bei Festplatten erlaubt, die ich zwar derzeit nicht nutze, aber nutzen könnte. Mindestens genauso wichtig war, dass die Docker-Integration der von TrueNAS um Längen überlegen ist. Docker-Compose habe ich mit Unraid nur spaßeshalber getestet und es funktionierte. Gebraucht habe ich es wegen der großen Anzahl vorbereiteter Apps bisher nicht. TrueNAS hatte ich außer für Tests bisher nicht im Einsatz, vor Unraid habe ich länger Proxmox genutzt.

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    1. Ich denke er meint einen Client. Hatte mich vor kurzem auch mal für Jellyfin interessiert und da gibt es unter Android Clients zu. Da der FireTV Stick mWn Android Apps verfügbar macht, gehe ich vom Client aus. Auf die Dateien beim NAS mit einem zB DLNA fähigen Player zu zugreifen, wäre ja nur halb so viel Spaß und das kann idR jeder günstige SmartTV. Daher meine Annahme. Ferdinand wird das aber sicherlich noch aufklären😁

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