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Mozilla Thunderbird 134 zum Testen

Mozilla hat gestern seinen E-Mail-Client Thunderbird in Version 134.0 zum Testen freigegeben. Anstatt das Release als Beta zu kennzeichnen, steht in den Release Notes der leicht zu übersehende Satz »Thunderbird Version 134.0 is available for testing purposes only«.

Nur zum Testen

Die neue Version soll einmal der Nachfolger von Thunderbird 128 werden. Ob bis dahin noch weitere neue Funktionen hinzukommen, ist unklar. Vielleicht ist es ja deshalb keine Beta, weil noch mehr geplant ist. Die einzige wirkliche Neuerung bisher ist ein neues Benachrichtigungssystem für Desktop-Meldungen und Warnungen in Echtzeit. Damit sollen unter anderem neu eintreffende Mails schneller angekündigt werden.

Viele Fehler behoben

Ferner wurde eine lange Liste von Fehlern ausgebügelt. So sollen Nutzer von Pop3 künftig von Abstürzen beim Start der Anwendung verschont bleiben. Auch der Posteingang von Pop3-Konten soll keine neuen Mails ohne Betreff, ohne Absender und mit dem Datum 1970-01-01 mehr anzeigen. Zudem wurden einige Sicherheitslücken gestopft.

Thunderbird 134 kann unter Linux getestet werden, sofern mindestens GTK 3.14 installiert ist. Windows-User können ab Windows 10 testen, während Freunde von macOS ab Version 10.15 dabei sind. Auf der Download-Seite muss beim Release Channel die Auswahl auf Thunderbird Release stehen.

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8 Kommentare

  1. Leider sind in der 134 noch viele Fehler drin. Ab der 128.6 wird bei smime unterschriebenen Mails beim Weiterleiten und “als neu bearbeiten” der Inhalt gelöscht, was die Funktionen sinnlos macht. Dazu gibt es viele Bug-Meldungen, so dass allen das Übel bekannt sein sollte. In der 134 ist es aber immer noch so. Erst die 135 beta hat die Probleme beseitigt – aber dort funktionieren viele Plugins nicht mehr. Also die Wahl zwischen Pest und Cholera. Schade Mozilla-Foundation, da wird es schwer AnwenderInnen zu überzeugen.

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  2. …zwei Dinge nerven wirklich, und ich sehe nicht dass sich da demnächst etwas ändert:
    a) keine Integration des Systemschlüsselbunds: Bei Rechnern die nachts ausgeschaltet werden, darf man nach dem täglichen Neustart gleich zweimal (Thunderbird und Firefox) das Passwort zur Entschlüsselung der lokalen Passwortverwaltung eingeben.

    b) Das Umspringen der Kalenderansicht: Das ist einer der Hauptgründe, weshalb ich noch bei Apple bleibe: Vor allem in der Monatsansicht ‘verlaufe’ ich mich beim Umspringen der Monatsansichten bei Maus / Trackpadbenutzung garantiert, weil sich haptisch kaum kontrollieren lässt, wann die Ansicht wechselt. Warum muss das überhaupt ‘umspringen’? Im Apple-Kalender ist das einfach ein stufenloses (pixelgenaues!) durchscrollen.

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    1. Zu a) Die eingebaute Passwortverwaltung kann man vermeiden und z.B. keepassxc verwenden. Außerdem ist Thunderbird kein Produkt von Mozzilla mehr. Deshalb kann man die Passwortmanager auch nicht miteinander gleichschalten.

      Zu b) Da müsste es doch auch entsprechende Einstellungen geben, die das verhindern. Bei kmail (ja, ich bevorzuge das) hat man die Auswahl.
      Jedenfalls sollte das nicht der Grund sein, der einen daran hindert, Linux den Vorzug zu geben.

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  3. “Die einzige wirkliche Neuerung bisher ist ein neues Benachrichtigungssystem für Desktop-Meldungen und Warnungen in Echtzeit. Damit sollen unter anderem neu eintreffende Mails schneller angekündigt werden.”

    Wow, das ist das erste was ich immer abschalten, weil mich diese Meldung nerven. Auf Arbeit mache ich es genau so. Will mich nicht treiben lassen von “wichtigen Mails”.

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