SUSE Logo

SUSE erhält CentOS 7 am Leben

Die Unterstützung für CentOS 7 endet am 30. Juni 2024. Red Hat hatte im Dezember 2020 erklärt, CentOS durch CentOS Stream zu ersetzen. Schon bald darauf wurde begonnen, das Fell des Bären zu verteilen.

Das Fell des Bären

Mit Alma Linux und Rocky Linux erschienen zwei Nachfolger, die weiterhin bitgenaue Klons von Red Hat anbieten wollten. Linux-Distributor SUSE kündigte bereits Anfang 2022 ein offenes Support-Konzept namens SUSE Liberty an, die Idee dazu entstand ebenfalls im Nachgang von Red Hats Abkündigung von CentOS. Im vergangenen Jahr gründete SUSE zusammen mit Oracle und CIQ die Enterprise Linux Association, um »die Freiheit von Anbieterbindung hochzuhalten«.

Vier weitere Jahre

Mit Liberty Linux Lite verspricht SUSE jetzt für weitere vier Jahre Support für CentOS 7. Administratoren, die bis jetzt keine praktikable Lösung umsetzen konnten, können so den Status quo ab 25 USD pro Server und Instanz pro Jahr bis zum 30. Juni 2028 zementieren. Für Rocky Linux bietet die dahinter stehende Firma CIQ mit CIQ-Bridge ein vergleichbares Angebot an, wobei hier die Preise erst auf Anfrage mitgeteilt werden.

Weitere Angebote gibt es von OpenLogic, die neben CentOS 7 auch die Versionen 6 und 8 in ihr Angebot einschließen, ebenso wie TuxCare.

Teilt den Beitrag, falls ihr mögt

8 Kommentare

    1. Da bin ich schon dran. Braucht aber etwas Recherche, um da etwas mehr Hintergrund als Phoronix zu bringen. Kommt noch heute oder morgen. Ich hoffe, die kommentare bleiben dann nah am Thema. Ich geh mal Popcorn besorgen, bevor es ausverkauft ist.

      3
    2. /home geloescht, da faellt mir doch spontan das ein:

      systemd-tmpfiles, deleting /home
      “systemd-tmpfiles –purge” will delete /home in systemd 256
      tested with systemd-tmpfiles –dry-run –purge on debian

      0
    1. Was denkst Du was die freien Linux Distros alles so aushalten muessen und schon immer mussten. Teilweise sind ja schon einige weich gewurden.

      Linux hies schon immer Kampf gegen uebernahmen etc. seit 30 Jahren nur jetzt haben die nicht mehr den Widerstand wie frueher. leider

      1
  1. >>…können so den Status quo ab 25 USD pro Server und Instanz pro Jahr bis zum 30. Juni 2028 zementieren.<<
    Auch wenn ich die Hintergründe für manche Anwendungsfälle durchaus nachvollziehen kann, paßt dieser Satz wie kein anderer in unsere Zeit.

    0
  2. Mit Alma und Rocky Linux hat man doch 2 absolut kompetente Distributionen, die den Betreich sicher sehr gut abdecken. Wozu dann noch suse und so aggressiv.

    Suse scheint haenderingend auch die kleinsten Marktanteile zu benoetigen.
    Darueber bin ich ehrlich gesagt garnicht traurig.
    😉

    2

Kommentar hinterlassen