Fedora treibt die Wayland-Migration konsequent voran. Nach KDE Plasma erscheint mit Fedora 43 auch GNOME ohne den Code für X11.
Fedora treibt die Wayland-Migration konsequent voran. Nach KDE Plasma erscheint mit Fedora 43 auch GNOME ohne den Code für X11.
X11 ist auf dem Rückzug, Wayland übernimmt. Das soll mit Fedora 43 im Herbst durch die endgültige Entfernung des X11-Codes zementiert werden.
Die Wiederherstellung des Desktops nach Neustart oder Crash ist für die meisten Anwender enorm wichtig. Das Wayland Session Restore Protocol in KDE 6.4 ist deshalb sehr zu begrüßen.
Wayland-Protokolle benötigen meist eine lange Zeit, bevor sie verabschiedet werden. So ging es auch dem Toplevel Tag Protocol, das drei Jahre benötigte, um die notwendige Zustimmung zu erhalten.
Budgie ist eine der wenigen Desktop-Umgebungen, die noch keine Veröffentlichung mit Wayland vorzeigen können. Das soll sich im Frühjahr mit Budgie 10.10 ändern.
Fedora 41 soll laut einem neuen Vorschlag mit einem Anaconda-Installer als native Wayland-Anwendung ausgeliefert werden. Diese Änderung ist bisher nicht genehmigt.
Als eins der letzten Puzzleteile für eine störungsfreie Grafikausgabe unter Wayland hat NVIDIA die Beta-Version des proprietären Treibers NVIDIA 555 für Linux freigegeben.
Ein großer Teil der Kritik an Wayland bezieht sich auf Probleme mit Nvidias proprietärem Treiber. Mit dem Merge von »explicit sync« könnte dies bald ein Ende haben.
Mit Fedora Workstation 41 werden die Ausgaben mit GNOME und KDE Plasma beide ohne X11-Session ausgeliefert, was die Rückkehr zu X11 ein wenig erschwert.
Die NLnet Foundation ist eine gemeinnützige Organisation, die Projekte im Bereich Open Source finanziell unterstützt. KDE erhält Hilfe bei der Verbesserung von Wayland mit dem Plasma-Desktop